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Enter The Slasher House

Avey Tare’s Slasher Flicks

Dem mittlerweile doch recht überstrapazierten Animal-Collective-Kosmos wissen Avey Tare’s Slasher Flicks auch in dieser reizvollen Konstellation leider nichts wirklich Neues mehr hinzuzufügen, dafür deutet sich auf »Enter The Slasher House« eine interessante Entwicklung an, die sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn Avey Tare die Songs einfach mal Songs sein lässt.
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Das Schaffen von Noah Lennox, besser bekannt als Panda Bear, wirft seit jeher weite Schatten. So weit, dass sich Bandkollege Avey Tare nie in gleichem Maße vom gemeinsamen Hauptprojekt Animal Collective emanzipieren, geschweige denn die gleiche Aufmerksamkeit für sein Soloschaffen gewinnen konnte. Während der auf den bürgerlichen Namen David Portner hörende Multiinstrumentalist Avey Tare unter anderem mit PartnerInnen wie Eric Copeland (Black Dice) oder der isländischen Sängerin Kría Brekkannach (ehemals Múm) nach Formeln abseits des übermächtigen Hauptprojektes forschte, konnte Panda Bear stets auch ohne allzu große Distanzierung vom eigenen Trademark punkten. Mit den Slasher Flicks findet Portner nun zwei neue kollaborative Gegenpole, namentlich Angel Deradoorian von den Dirty Projectors und Dan-Deacon-Schlagzeuger Jeremy Hyman.

Dem mittlerweile doch recht überstrapazierten Animal-Collective-Kosmos weiß das Trio auch in dieser reizvollen Konstellation leider nichts wirklich Neues mehr hinzuzufügen, dafür deutet sich auf »Enter The Slasher House« eine interessante Entwicklung an, die sich vor allem dann bemerkbar macht, wenn Avey Tare die Songs einfach mal Songs sein lässt und nicht bis zur Oberkante mit akustischem Ramsch zustellt. Und das macht »Enter The Slasher House« dann auch wieder für Hörer außerhalb der Animal-Collective-Ultras interessant.

 

In drei Worten: Artpop / Supergroup / Durchwachsen