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Olympia

Austra

Austras zweites Album sei laut Anschreiben die Platte, auf der sich Katie Stelmanis als Songwriterin erstmalig emotional komplett entblöße.
Geschrieben am

Autor: intro.de

»Thanks for pointing out the obvious«, denkt man, ist doch einer der ersten Sätze auf »Olympia« die flehend vorgetragene Bitte »Come back to me«. Nicht nur textlich geht es dramatisch zu, musikalisch wurde mehr aufgefahren: Congas, Marimbas, Querflöten und hunderttausend Synthies. In »Annie (Oh Muse, You)« erfährt das Ganze seinen Höhepunkt in einer Eurodance’haftigkeit, dass einem ein leiser Schauer die Wirbelsäule entlangfährt. Man hat das »Sing Hallelujah« schon auf den Lippen beziehungsweise wartet darauf, dass Haddaway »What Is Love« anstimmt.

Zum Glück singt dann doch Stelmanis und fängt den kruden Sound ab. Richtig stark ist die Platte, wenn Austra mehr Tempo aufnehmen und weniger Tamtam veranstalten. »Olympia« leiert weniger als das Debüt und hat richtig gute Dance-Tracks wie »Painful«. Von denen wünscht man sich mehr, denn weniger Drama und mehr Disco steht Austra sehr.

In drei Worten: Halleluja / Disco / Drama