×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Auskreuzung«: Gute Gene, schlechte Gene

So war der Tatort gestern

Wir blicken zurück auf den gestrigen Krimiabend: Peter Flore widmet sich montags immer dem neuesten »Tatort«.
Geschrieben am

Die gute Nachricht vorab: Tom Schilling wars nicht, auch wenn man's ihm gegönnt hätte. Die schlechte Nachricht: Max Ballauf wird zumindest vorerst nicht erfahren, ob Finn Weber (14) sein Sohn ist oder nicht, was wiederum genug Spielraum bietet, damit bei sich nächstbietender Gelegenheit die nächsten 1-2 unehelichen Kinder auf der Matte stehen. Die vollständige Auflösung der Grenzen und Arbeit- und Privatleben: Im »Tatort« geschieht dies Woche für Woche längst in Perfektion. Wäre ja sonst auch langweilig.

Apropos langweilig: Ein Mord im Gentechniklabor schreit natürlich nach allerhand Debatten um das Für und Wider von Desoxyribonukleinsäure-Fusch und diese Gelegenheit lassen sich Alfred »Freddy« Schenk und Max Ballauf im neuesten Fall »Auskreuzung« natürlich nicht entgehen: Von der genmanipulierten Pommes bis eben hin zum Vaterschaftstest mittels einer blutigen Rotzfahne wird das Thema so großflächig wie nur irgend möglich ausgebreitet und so unsympathisch-besserwisserisch wie Alexander Geyda (Tom Schilling) und der Rest der zuweilen gedreadlockten Gentechnik-Gegner rüberkommt, möchte man gleich fast selbst gentechnisch veränderten Mais im Garten anbauen.
[usercomment=http://www.intro.de/forum/plink/3/1075711636/1316983258]Der Kölner Tatort bot dieses Mal solide Unterhaltung und war sogar recht spannend. Man hätte den thematischen Überbau auch blöder abhandeln können. War schon ok so.[/usercomment]
Ansonsten weiß Köln aber auch zu überraschen: Das Ende markiert dieses Mal nicht der versonnene Feierabendimbiss vor der Wurstbraterei mit Domblick, nein, es ist der flackernde Brief mit dem Ergebnis des Ballaufschen Vaterschaftstests, der als Sonnenuntergangsersatz herhalten muss. »So viel Freiheit muss sein«, findet Ballauf.

Nächsten Sonntag (02.10.) ermittelt uns dann Borowski, Kripo Kiel, in den anschließenden Feiertag.

Den aktuellen »Tatort« kann man noch bis nächsten Sonntag in der ARD Mediathek anschauen, aus Jugendschutzgründen allerdings nur zwischen 20 und 6 Uhr.

»Will denn niemand was zum gestrigen Tatort schreiben?«:
Im Forum diskutieren Intro-User über vergangene und aktuelle Tatorte.

Alle Texte zum Thema »So war der Tatort gestern« unter
www.intro.de/spezial/sowardertatort.