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Auch US-Organisationen fordern Netzsperren

Urheberrecht im Netz

Die US-Rechteinhaber orientieren sich im Kampf gegen Internetpiraterie am europäischen Three-Strikes Modell und fordern nun härtere Maßnahmen gegen Online-Vergehen. Ein Konglomerat bestehend aus US-Organisationen wie dem Tont
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Die US-Rechteinhaber orientieren sich im Kampf gegen Internetpiraterie am europäischen Three-Strikes Modell und fordern nun härtere Maßnahmen gegen Online-Vergehen. Ein Konglomerat bestehend aus US-Organisationen wie dem Tonträgerverband RIAA, dem Musikverlegerverband NMPA und die in der Motion Picture Association of America zusammengeschlossenen Filmstudios oder auch die Schauspielergewerkschaft SAG wenden sich in einem Positionspapier an Victoria Espinel, die im Weißen Haus als Koordinatorin für Urheberrechtsfragen und somit als oberste Piratenjägerin fungiert.
 
Laut dem Three-Strikes Modell sollen Onlinezugangsanbieter in die Maßnahmen mit eingebunden werden und wiederholt auffällig gewordenen Nutzern soll die Sperrung ihres Onlinezugangs angedroht werden, eine schwarze Liste soll Plattformen anprangern, die Verstöße gegen das Urheberrecht begünstigen.
 
Die Meinungen zu diesem Modell sind auf europäischer Ebene umstritten: Nachdem auch Irland mit einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs den Weg für umfassende Antipirateriemaßnahmen ebnete, wurde eine Klage der italienischen Antipiraterieorganisation Federazione Anti-Pirateria Audiovisiva (FAPAV) gegen die Telecom Italia von den italienischen Richtern klar abgewiesen.