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Punkara

Asian Dub Foundation

Soll man Asian Dub Foundation beneiden oder bedauern? Auf jeden Fall muss man sie bewundern, ehren und lieben, denn so eine Ausdauer haben nur wenige Bands in den letzten tausend Jahren an den Tag gelegt.
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Soll man Asian Dub Foundation beneiden oder bedauern? Auf jeden Fall muss man sie bewundern, ehren und lieben, denn so eine Ausdauer haben nur wenige Bands in den letzten tausend Jahren an den Tag gelegt.

Und ihre neue Platte macht genau da weiter, wofür die Band schon immer stand: Sie bringt eine wilde Mischung aus Rock, Reggae, Club-Sounds, Asian-Flavour und endlose Echokammern, die sich nicht langsam von Stück zu Stück entfalten, sondern praktisch innerhalb der ersten paar Album-Minuten explodieren. Vielleicht sind diesmal die rockigen oder gar punkigen Elemente etwas vermehrt vorhanden, doch das eigentliche Prinzip der Foundation bleibt bestehen: als Band eine derartige Soundbreite abzuliefern, für die aufgeschlossene DJs häufig ein mehrstündiges Set brauchen. Ein in Würde gealterter Rave-Dinosaurier, der nicht umsonst schon im Konzertvorprogramm von Acts wie Radiohead, Beastie Boys, Primal Scream oder Rage Against The Machine aufgetaucht ist.