×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Islands«

Ash

Da ist er wieder, der unbeschwert-glückliche Britpop-Sound der 1990er. Und da sind sie wieder, Ash, die eigentlich nur noch Singles machen wollten, aber schon 2015 mit »Kablammo!« zur Albumlänge zurückkehrten.

Geschrieben am

Im Laufe ihrer Karriere haben sich Ash, die Nordiren um Sänger/Gitarrist Tim Wheeler, einige Male genauso im Umwälzungs-Strudel der Popmusik-Industrie verheddert wie Dutzende andere Bands, die seit über 20 Jahren Musik machen und irgendwann die Ausfahrt verpasst haben. Nach dem Weggang von Gitarristin Charlotte Hatherley 2006 und der Ankündigung im Jahr darauf, statt Alben nur noch Singles zu veröffentlichen, ist die Band als Trio nun schon seit 2015 wieder zum alten Trott zurückgekehrt. Und auf Augenhöhe mit dem Debüt- und Durchbruchs-Album »1977« aus dem Jahr 1996 schlägt sich diese siebte Platte gar nicht mal schlecht.

Vielleicht haben sanfte Altersmilde und eine souveräne Egal-Haltung die Albumproduktion zu einer kompromisslosen Herzensangelegenheit wachsen lassen. »Buzzkill« ist eine knackige erste Auskopplung mit wenigen verzerrten Akkorden, die nicht nur an die legendären Undertones erinnert, sondern zwei Mitglieder dieser Band auch als Background-Sänger zu Gast hat. »Don’t Need Your Love« bringt die Lagerfeuer-Akkorde für den nächsten Stadtpark-Sonntags-Hit mit. Fett und auf den Punkt produziert, bieten Ash ein gelungenes Update ihres Trademark-Sounds, der keine avantgardistische Revolte lostreten möchte, sondern sich lieber zuversichtlich in Pop-Glückseligkeit wälzt.

Ash

Islands

Release: 18.05.2018

℗ 2018 BMG Rights Management (UK) Limited