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Beat\'s N Bobs

Aqua Bassino

Das Label von Eric Morand bastelt seit Jahren vor sich hin, veröffentlicht Monat um Monat kleine Klangperlen mit großer Wirkung - nur, wo bleibt der Applaus? Sieht man mal von den Stars Garnier und Hulkkonen ab, verschwindet da ziemlich viel Zeug in der Versenkung. Die "F 100"-Compilation hat ziem
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Das Label von Eric Morand bastelt seit Jahren vor sich hin, veröffentlicht Monat um Monat kleine Klangperlen mit großer Wirkung – nur, wo bleibt der Applaus? Sieht man mal von den Stars Garnier und Hulkkonen ab, verschwindet da ziemlich viel Zeug in der Versenkung. Die "F 100"-Compilation hat ziemlich gut herausgestellt, welch Geistes Kind die Franzosen sind: offen für alles, Techno-Jazz-Flow-House-Ambient in the Mix. Beachtung finden aber meist die Trendstoffe. Aqua Bassino hat es da nicht leicht, aus diesem Schatten herauszutreten. Vier EPs, die letzte davon vor drei Jahren, und jetzt ein Album, was an Emotionalität und Wärme nichts missen lässt. Dazu bedarf es aber einer Erziehung. Dieses Album kommt so unerwartet und überfällt förmlich mit lauschigen Trompeten, smoothen Gesangseinlagen und allerlei verrauchten Club-Effekten. Hier brennt nicht der Boden, "Beat's N Bobs" ist ein klassisches Kopfhöreralbum. Listening par excellence, das sich an Stücken wie "Moon Light" festmachen lässt. Allein, ich wage kaum den Begriff 'Track' zu verwenden, obwohl Tanzen auch im Aqua Bassino Konzept vorgesehen ist. Ist halt der Mix des Ganzen, und wäre Jason Robertson nicht Schotte, ich würde sagen "sehr französisch".