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»Pharmacie«

Apologies, I Have None

Dunkle Zeiten liegen hinter Apologies, I Have None. Tröstlich, dass sie wahrhaft vergangen scheinen: Der Indie-Hardcore der Briten hat seinen Fokus zurück.
Geschrieben am
Besetzungswechsel in der Band, persönliche Unwägbarkeiten, die alltägliche innere Hölle: Hinter den verbliebenen Mitgliedern von Apologies, I Have None liegen harte Zeiten. Doch der Hoffnungslosigkeit, Sinnkrise und Schwere hatten sich Josh McKenzie, der inzwischen alleine vorne am Mikro steht, und seine Band auf der »Black Everything«-EP, dem Nachfolger zu dem famosen Debüt »London«, bereits entledigt. Nach dieser offenbar notwendigen Katharsis klingt die Band auf »Pharmacie« nun wieder deutlich fokussierter und konzentrierter, wenngleich ähnlich tiefschwarz und trist.  

Ihre Song-Konstruktionen mit den Laut-leise-Wechseln und emotionalen Ausbrüchen werden aber hin und wieder durch Phrasen variiert, die fast schon Pop sind. Beim Opener »Love & Medication« zieht sich das durch das gesamte Stück, das hymnische »Killers« bricht zur Mitte hin auf und entlädt sich in bombastischem Rausch. Die dunklen Geister besiegt man am besten mit brachialem Gegenwind: »Pharmacie« ist ein vortreffliches Zeugnis dafür, dass die Band den Kampf gegen die inneren Dämonen angenommen hat und souverän führt.

Apologies, I Have None

Pharmacie

Release: 26.08.2016

℗ 2016 Uncle M Music

Apologies, I Have None »Pharmacie« (Uncle M / Cargo)