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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Enormis

Aphrodelics

Eine große Elektro-Welle erfasst uns. Tommy Boy lassen Afrika Bambaataa, Planet Patrol und die Jonzun Crew wieder vom Stapel, Timbaland schickt uns mit Aaaliyah in das Land jenseits des Regenbogens, N*e*r*d lassen deinen Körper sich von selbst bewegen, Ludacris, Trick Daddy und wie sie alle heißen,
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Eine große Elektro-Welle erfasst uns. Tommy Boy lassen Afrika Bambaataa, Planet Patrol und die Jonzun Crew wieder vom Stapel, Timbaland schickt uns mit Aaaliyah in das Land jenseits des Regenbogens, N*e*r*d lassen deinen Körper sich von selbst bewegen, Ludacris, Trick Daddy und wie sie alle heißen, klopfen die Synthesizer Beats, gedoppelten Uptempo-Hi-Hats und knarzigen Bässe aufs Clubparkett und siehe da, die Wiener Aphrodelics garnieren die Welle mit chromamalgamen HipHop-Beats, geräuschvollen HipHop-Shouts und ungewöhnlichen Dance-Elementen. Bleiben manch poppig blubbernde synthetische Passagen auch gewöhnungsbedürftig, schließt sich schon ein Kreis zur ersten Elektro-Funk-Welle in den Achtzigern, wie auch das zweite Album der Aprohdelics ganz rustikale HipHop Seiten in sich trägt. "Streetburner" mit Curse oder "Komm Aus Tash" mit den Spezializtz sollten nach härterem Stoff dürstenden HipHopper ebenso überzeugen wie die Gastauftritte von Helden wie Masta Ace, F.T. und Jane Doe aka What, What. Im Falle von Masta Ace ließe sich gewiss über die lyrische Qualität des Tracks ("Chromatic") streiten, aber es scheint, dass die Wiener mit ihrem frischen Sound in der Tat auf dem besten Weg sind, international beachtet zu werden.