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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Ganz der Papa

Aphex Twin lässt seinen Sohn ran

Wer glaubt, mit dem Release von »Syro« habe Aphex Twin vorerst sein Pulver verschossen, irrt gewaltig. Mit dem jüngsten Output setzt der Electro-Exzentriker noch einen drauf. Und es kommt sogar der stolze Papa in ihm zum Vorschein.
Geschrieben am
Da hat Aphex Twin doch tatsächlich vier Tracks online gestellt, die sein 6-Jähriger Sohn via Renoise produziert haben soll. So zumindest behauptet er in einem über die Dauer von zwei Monaten entstandenen Chatlog eines digitalen Gesprächs mit seinem bloggenden Freund Dave Noyze.
»Das meiste hat er mit fünf Jahren gemacht«, bestätigte der stolze Papa. »Ich habe ihm nie etwas gezeigt, er hat das verrückterweise alles selbst erarbeitet.«

Außerdem lässt Aphex Twin mit »Spectrum 48« ein bislang unveröffentlichtes Stück aus seiner Teenagerzeit hören. Sieht ganz so aus, als hätte Richard David James gern das letzte Wort: Nachdem neulich US-Comiczeichner David Rees seine Tracks mit Gesang von Taylor Swift verrührte, dürfte nun der Künstler selbst wieder Oberwasser im Kuriositätenkampf haben.

Aphex Twin

Syro

Release: 22.09.2014

℗ 2014 Warp Records Limited