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Emotional hochbegabt

AnnenMayKantereit im Gespräch

Wenn mit »Alles Nichts Konkretes« das offizielle Debüt von AnnenMayKantereit erscheint, haben schon alle eine Meinung zu dieser Band. Die Songs des Albums sind bekannt – die meisten jedenfalls. Die Konzerte sind lange ausverkauft – alle. Dabei kommen sie aus keiner hippen Szene, keiner der Musiker ist prominent. Sie mussten um keinen Plattenvertrag betteln, eher war es umgekehrt. Was sie singen ist praktisch ironiefrei, »cool« für sie das falsche Wort. Carsten Schumacher traf die Band, die alles anders und alles richtig gemacht hat, in ihrer Heimatstadt Köln. 
Geschrieben am
AnnenMayKantereit rasen wie die Wilden quer durchs Land. In manchen Clubs spielen sie zweimal, in anderen dreimal. Es geht nicht um künstliche Verknappung oder arschcooles Pokern, Kalkül ist nicht der Grund, warum sie nicht in größeren Venues spielen. Sie waren längst Vorband für Clueso und Beatsteaks, haben bei Riesenfestivals wie Rock am Ring gespielt. Sie kennen und können große Bühnen, wollen sie aber nicht. Cool ist eh nicht der Wert, um den es ihnen geht. Sie haben auch keine Lust auf den Rausch der Geschwindigkeit einer glänzenden Karriere, sie stehen eher im Gegenteil mit beiden Beinen auf der Bremse. Viel lieber wollen sie nachhaltig wachsen und alle mitnehmen, die ihnen wichtig sind. Denn eigentlich war doch alles ein Unfall oder zumindest ein ganz großer Zufall.

Birth of a band, death of the cool

Die Geschichte beginnt im Winter 2011/2012 in Köln, Ehrenstraße Ecke Pfeilstraße. Ein 19-Jähriger sitzt auf einem Cajón, neben ihm ein Freund mit Akustikgitarre und Mundharmonika-Halter und ein weiterer Freund mit dickem grünen Pullover auf der anderen Seite, die Hände hinter dem Rücken versteckt. Nur der Gitarrist weiß, was er tut, die anderen sind komplette Anfänger. Das Abi haben sie in der Tasche, aber sie wollen nicht wie die anderen Hauptsache weg. Sie wollen auch nicht in einen Proberaum, sie wollen einfach etwas Geld verdienen. Und hier in der Einkaufsstraße ist es aus Erfahrung am lukrativsten, »gerade zu Weihnachten, wenn es kalt ist und du noch so ein bisschen traurig guckst«, wie Christopher Annen verschmitzt lächelnd erklärt. Sie spielen Lieder in langen Versionen, improvisieren viel. »Man muss immer laut sein, weil man die Leute ja catchen oder überzeugen muss«, meint Severin Kantereit. Pause machen gilt nicht, denn dann läuft das frisch erspielte Publikum wieder weg. Strom haben sie nicht, alles muss akustisch gelöst werden. Sie spielen Klassiker wie »Sunny« oder »Hit The Road Jack«, und Henning, der Junge mit dem grünen Pullover, holt alle Reserven aus seiner Stimme. »Wir hätten auch Justin Bieber spielen können, aber man muss die Songs ja selber halbwegs okay finden, sonst wird es sehr anstrengend. Und auch die junge Studentin kennt ›Hey Mr. Tambourine Man‹, selbst wenn sie kein Dylan-Fan ist«, meint er. Und diesen »Tambourine Man« haut er mit seiner markant rauen Stimme derart raus, dass Severin Kantereit dahinter in Ruhe Rhythmen lernen kann.
Eines Tages filmt wieder mal ein Passant diese Szenerie mit seinem Handy und lädt das Video auf YouTube hoch. »›DSDS‹ kann sich davon mal ‘ne Scheibe abschneiden«, schreibt er unter den Clip. Binnen kürzester Zeit sehen und hören mehr als 10.000 Leute den kleinen Mitschnitt, und AnnenMayKantereit wird zum ersten Mal bewusst, dass ihre Musik auch Leute interessiert, die nicht zwischen Programmkino und Boutique ungefragt damit konfrontiert werden. Und sie setzen die für sie faszinierende Geschichte an gleicher Stelle fort, indem sie mit einem Freund Videos zu den eigenen Songs produzieren und hochladen, während sie via Facebook Leute einladen, dorthin zu kommen, wo sie gerade Musik machen. Sei es auf einer Wiese oder unter dem Vordach der Uni Mensa. Alles, was sie bis dato können, haben sie auf der Straße gelernt. Kein Proberaum, kein Juze, kein »Entdecker«, keine Plattenfirma war beteiligt und auch keine Band, deren Ehrgeiz sie zur Hast angeleitet hätte. AnnenMayKantereit lassen geduldig Netz und Mundpropaganda den Vortritt. Bevor sie eine Band sind, sind sie erst mal Freunde – das zählt mehr als jede Karriere.

Blues & Trennungen

In den Liedern von AnnenMayKantereit geht es weder um nackte Frisösen noch um Klassenkampf. Sie würden nie über etwas singen, das nichts mit einem direkten Erleben zu tun hat. Das Verbalisieren von Emotionen ist bei ihnen auch kein mit Hintergedanken eingebauter Geschmacksträger, sondern wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Und eben, weil dem so ist und sich die Band weitaus mehr über die eigenen Gefühlslagen austauscht, als es qua Klischee Männern überhaupt zustünde, fließen diese Dinge überaus natürlich in das direkte Erleben mit ein, das bei AnnenMayKantereit textlich thematisiert wird. Gemeinsam mit ihrem Bassisten Malte Huck, der 2014 zur Band stieß, sind die Musiker untereinander genauso gerne albern wie nachdenklich, interessiert, verbindlich, unironisch. Und sie kultivieren eine Vertrautheit untereinander, die für sie einen Wert darstellt, der wichtiger ist als Ruhm. 
»Wir haben sehr viele weibliche Werte, wie du merkst«, sagt Malte lächelnd, als wir uns alle zum Gespräch treffen. Er meint auch das nicht ironisch. Es gehört zum Selbstverständnis der Band, sie wollen damit aber nicht zur Zielgruppenband werden. »Wenn du die Mädchen hast, kommen die Jungs von selbst«, hatte Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß mal zu Henning May gesagt, als der sich Gedanken machte, weil zum letzten Auftritt wieder hauptsächlich Frauen gekommen waren und die Band doch alle ansprechen will. Und tatsächlich haben AnnenMayKantereit mittlerweile immer mehr Erfahrung mit mitgeschleppten Jungs, die ohne ihre Freundinnen nicht gekommen wären, durch den Konzertbesuch aber überzeugt wurden.

Jungs sagt man ja auch gerne nach, dass sie sich nach einer Trennung lieber still nebeneinander besaufen oder direkt in ein neues Abenteuer stürzen, während Mädchen sich zu langen Gesprächen mit Freundinnen treffen. Auch das ist bei AnnenMayKantereit anders: Mehr als 80 Prozent der Songs handeln von Trennungen. 
Musikvideo zu »Barfuss Am Klavier«
»Wenn du dich von jemandem trennst und ein Lied darüber schreibst, dann hältst du ihn fest. Das ist eine gegensätzliche Reaktion. Ich glaube, dass so ein Trennungsmoment ein guter Schreibmoment ist, weil man sehr verletzlich und aufgewühlt ist und deswegen einen enormen Output haben kann. Ich trenne mich jetzt aber nicht absichtlich, um Lieder zu schreiben«, erklärt Henning May diesen Umstand. 

Und er meint dabei Trennungen auf vielerlei Ebenen. »›Wohin du gehst‹ ist beispielsweise kein Lied, das nach der Trennung von einer Frau entstanden ist, aber nach der Trennung von einem Freund. ›Es geht mir gut‹ entstand aufgrund einer hohen Frequenz von Menschen, die dir begegnen und fragen: Wie geht’s dir gerade so? Und das ist auch eine Form von Trennung, weil du die ganze Zeit irgendwie abseits bist und viel mit Oberflächlichkeiten zu tun hast und darauf reagierst.« Und bei den Trennungen von Frauen? Geht es in jedem Song um eine andere oder eigentlich immer wieder nur um eine? Henning stockt und antwortet nur zögerlich. »Es ist schon so, dass es mehrere Trennungen sind, aber nicht so viele Frauen. Es geht da mehr um ... eine.« Mehr möchte er dazu nicht sagen, denn sein Anteil an dieser Geschichte beträgt schließlich genau 50 Prozent, und er könne letztlich nicht für die hier Abwesende entscheiden, wie viel davon preiszugeben sei.

Doch wenn man alle textlichen Faktoren zusammenzählt – die naturalistischen Schilderungen, das direkte Erleben, die unverblümten Sehnsüchte, das Verarbeiten emotionalen Leids und die manchmal auch durchbrechende Sinnsuche –, liegen wir dann nicht mitten im Spielfeld des Blues? »Das ist ein schönes Kompliment. Auf jeden Fall«, ist Hennings erste Reaktion. »Das ist schon recht nah dran. Viele Lieder sind in einer extremen Gefühlslage entstanden. Ich würde uns jetzt nicht als deutsche Blues-Musiker bezeichnen, dafür sind wir zu poppig, trotzdem ist das etwas, was uns selbst im Kopf umgeht, wenn wir spielen.«

Emotionale Nachhaltigkeit


»Uns ist jetzt ziemlich egal, ob du im Artikel schreibst: ›Das sind authentische Jungs.‹ Uns ist aber wichtig, dass wir es nicht wie Lady Gaga machen müssen und eine Figur um uns herum erfinden, damit wir nicht selbst auf die Bühne müssen. Wir wollen, dass uns die Leute als Menschen wahrnehmen und nicht als Bühnenschablonen oder jemanden, den man auch mal mit dem Becher bewerfen kann, wie Oli P. Nichts gegen Oli P., aber wir versuchen, klar zu signalisieren, dass es echt wir und unsere Gefühle sind. Wenn wir ein Liebeslied über eine Frau singen, dann gab es diese Frau, und es gab auch diese Liebe. Wir kaufen keine Lieder ein«, meint Henning May auf die Frage, ob der Begriff der Authentizität für sie eine Rolle spiele, denn dieser Begriff taucht im Zusammenhang mit ihnen immer wieder auf. 

Über die echten eigenen Gefühlslagen ohne irgendeinen Schutz von Abstraktion oder Ironie zu singen, wie es viele andere tun, erfordert schlichtweg Mut. Bei den einen regnet es Metaphern, andere basteln sich einen Schutzraum aus Zitaten und Querverweisen, die über Emotionen Auskunft geben sollen, oder schlüpfen in eine Rolle wie ein Schauspieler – bei AnnenMayKantereit gibt es direkten Augenkontakt.

Zugespitzt wird diese Situation im Song »Oft gefragt«, das May als Liebeslied an seinen alleinerziehenden Vater geschrieben hat. Wie geht man mit Anfang 20 damit um, in diesem Moment auf der Bühne so schutzlos zu sein? »Man kann es nicht verhindern, dass man angreifbar ist, wenn man so was singt. Natürlich bin ich angreifbarer als die drei hier, weil ich den Text singe, aber letztlich bin ich weniger angreifbar, weil wir zu viert sind. Mir ist es unbegreiflich, wie Leute alleine und nicht in einer Band Musik machen können, denn würde ich allein auf einer Bühne stehend ein Lied wie ›Oft gefragt‹ singen müssen, würde ich wahnsinnig werden. Du hast niemanden, der das ironisieren kann. Ich kann aber rübergucken zu Malte und weiß, der sieht auch diesen Typen in der ersten Reihe, der die Bierflasche schwenkt, und wir können dann beide mit dem Kopf schütteln, und das beruhigt, weil es etwas Teilendes hat.«

Nutzt sich diese emotionale Situation nicht ab, wenn der Song wieder und wieder auf der Setlist steht? »Ich glaube, ich kriege es immer noch gut hin, ›Oft gefragt‹ zu spielen und zu fühlen, weil ich weiterhin der Meinung bin, dass mein Vater nicht oft genug gehört hat, wie dankbar ich bin. Und solange ich das Gefühl habe, dass ihm das guttut und er sich darüber freut, auch wenn ich meinetwegen in Hannover spiele und er gar nicht da ist, so lange habe ich Bock, das Lied zu spielen. Weil es ein wütendes und kraftvolles Lied ist, das mich beim Spielen auch jedes Mal ein klein wenig befreit, auch von der anderen Stimmung: Dass es nämlich auch blöd sein kann, wenn man einen alleinerziehenden Vater hat. Durch das Spielen und Abfeiern wird es immer noch ein Stück besser. Und darum habe ich auch nach 500 Mal Spielen regelmäßig emotionale Momente. Als ich den Song nach der Aufnahme im Studio zum ersten Mal gehört habe, musste ich sogar heulen, weil das für mich einfach zu heftig war.«
Musikvideo zu »Oft Gefragt«
Woher lernt man, gerade als Mann, so direkt über Emotionen zu reden? »Ich glaube, das hab ich durch uns gelernt«, meint May. »Ich bin von den anderen immer nur belohnt worden, Gefühle zu zeigen«, bringt er es auf den Punkt. Und darauf angesprochen, wer innerhalb der Band sein emotionales Vorbild sei, muss der Sänger nicht eine Sekunde überlegen: »Das hat alles unterschiedliche Level. Ich glaube, dass Severin emotional sehr intelligent ist, vielleicht nicht immer genau präzise versprachlichen kann, was er fühlt, aber sehr gut weiß, wie er auf Gefühle reagieren muss. Ich glaub, dass Christopher von der Empathie her der Intelligenteste ist und sich in andere hineinfühlen kann. Wobei Malte das auch kann, aber Malte genießt es auch sehr, Ruhepol für andere zu sein. Etwas, worauf man zurückkommen kann, wenn der Sturm tobt. Aber ich glaube, für die Versprachlichung bin ich der Beste, und deswegen schreibe ich auch die Texte.«

»Wir sprechen auch viel darüber in der Band«, ergänzt Severin Kantereit lächelnd. »Ich finde es toll, dass wir Jungs sind, die über Gefühle reden können«, meint Henning und schaut anerkennend in die Runde. Es hat etwas sehr Selbstbewusstes. Es hat nichts von einer Softi-Männerrunde der 80er-Jahre, sondern etwas von Überzeugung und reflektiertem Selbstverständnis. »Ich weiß, meine Gefühle sind gut aufgehoben, und wenn wir live spielen, rufen wir das wieder ab«, ergänzt Kantereit. Und May fügt hinzu: »Das intensiviert es auch extrem. Es gibt zum Beispiel diesen Song ›Sunny‹, den widmen wir immer einem Kumpel. Das weiß keiner, ist eigentlich auch egal, warum, aber dabei denke ich an diesen Typen, und wenn ich die anderen angucke, weiß ich, dass die auch an ihn denken. Das intensiviert, weil du in dem Moment exkludierst und weißt: So richtig verstehen das nur wir. Bei ›Pocahontas‹ ist es genauso, da denkt zwar jeder an eine andere Frau, aber jeder kennt auch die Frau, an die der andere gerade denkt, und das schaukelt sich dann hoch.«

Das Äquivalent zu Slow Food


AnnenMayKantereit sind eine Band, die sich selbst bewusst macht, wo die eigenen Stärken liegen und wofür sie sich erst mal Zeit lassen sollte. Live-Konzerte sind eine Stärke, dort wirken sie sehr selbstbewusst, an anderen Stellen dafür demütig und schüchtern. »Ich glaube auch, dass beispielsweise The Clash ihr Album eingespielt haben, ohne dass sie sich wie wir zuerst mit dem Produzenten trafen, ‘ne Woche probten, dann ein halbes Jahr live spielten, sich noch mal trafen, noch mal ‘ne Woche probten, noch mal ein halbes Jahr live spielten. Ich glaube, die haben einfach gesagt: ›Ey, wir sind geil!‹ Das ist eine ganz andere Attitüde.« AnnenMayKantereit haben überhaupt nichts gegen »live fast, die young«-Bands, sie sind sich nur sicher, selbst keine zu sein. Das äußert sich in Songs wie »Länger bleiben«, in dem sie das Gefühl der letzten anderthalb Jahre beschreiben. Hier geht es nicht um Trennung, sondern um die Sehnsucht, eine Situation zu verlängern, weil das Leben wie bei einer rasanten Tunnelfahrt an einem vorbeirauscht und man alle nur oberflächlich kennenlernen kann. Für andere Bands Alltag, für diese Band eher bedrückend. Oder in Zeilen wie »Und du wirst 21, 22, 23 / Und du kannst noch gar nicht wissen, was du willst / Und du wirst 24, 25, 26 / Und du tanzt nicht mehr wie früher.«

»Das hat was mit einem Freiheitsverlust zu tun, aber auch mit einem Neugierdeverlust«, sagt Henning May. »Damit meine ich nicht das Tanzen mit 15, denn da bist du noch total verklemmt wegen deiner Pubertät. Ich meine die Zeiten, in denen du wirklich frei tanzt, und zwar als Kind und wenn du dein erstes Selbstbewusstsein gefunden hast – meinetwegen ein Jahr nach dem Abi oder halt davor, das ist ja unterschiedlich. Wenn man im Club tanzt und es egal ist, wie das der Typ dahinten so findet. Das verlieren danach alle, und das möchte ich nicht. Ich möchte mit 30 immer noch so tanzen wie jetzt. Es sieht nicht geil aus, aber es macht mir Spaß.«

Die Zeit ist reif, wenn sie reif ist. Letztlich, bevor mit »Krokodil« als unhidden Hidden-Track die Hommage an die eigene Crew folgt, geht das Album mit einem hörbaren Ausatmen zu Ende. Fünf Jahre Bandgeschichte werden damit abgeschlossen und neue begonnen. »Und wenn ich dich dann frage, was du werden willst / Dann sagst du immer nur ›Ich weiß nicht / Hauptsache nicht Mitte 30 / HAUPTSACHE NICHT MITTE 30‹!«

Vertigo Berlin (Universal Music)

Alles Nix Konkretes (Limited Deluxe Box)

Making Of: Annenmaykantereit Shoot

– AnnenMayKantereit »Alles Nix Konkretes« (Vertigo Berlin / Universal / VÖ 18.03.16)

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