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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Vula«

Andromeda Mega Express Orchestra

Geübten Musikern bei der Arbeit zuzuschauen ist ja meist ein Hochgenuss. Ihnen zuhören zu können genauso. Hier sind’s direkt 18 von den besten.
Geschrieben am
Hat da jemand »Vulva« gesagt? Ach, Quatsch. Das war wohl mein Kopf, der nach ähnlich grandiosen Alben sucht wie »From The Cockpit« von eben Vulva. Da müsste man mal eine tiefer gehende Forschung zum Thema »Vulva in der Popmusik« machen. Aber hier steht »Vula«. Und hinter diesem mysteriösen Wort steckt das 18-köpfige Ensemble Andromeda Mega Express Orchestra rund um den Komponisten Daniel Glatzel. Das in Berlin ansässige, lose zusammenhängende Kollektiv besteht aus Künstlern aller Gattungen: vom Symphonieorchester zum Free-Jazz-Kollektiv, von der Afrobeat-Gruppe zur Indie-Rockband.

Diese besondere Konstellation bietet den Musikern die Freiheit, auf natürliche und sehr ansprechende Art und Weise auseinanderstrebende Genres miteinander zu verknüpfen und zu beweisen, dass die Grabenkämpfe eigentlich nicht der Rede wert sein sollten. So verflochten ergeben sich sieben ganz außergewöhnliche Stücke, die in keine Schublade passen wollen, an denen aber jeder etwas Mitreißendes finden kann. Manchmal klingt das nach Jazz, dann wiederum nach Philharmonie, HipHop-Beats oder Animal Collective. So gelingt eine der angenehmsten und interessantesten Listening-Platten des nicht mehr ganz so jungen Jahres. Da verzeiht man auch distinktionsheischende Track-Namen wie »Qwetoipntv Vjadfklvjieop«.

Andromeda Mega Express Orchestra

Vula

Release: 07.07.2017

℗ 2017 Alien Transistor