×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Über 300 Events in mehr als 70 Clubs

Amsterdan Dance Event

Das Amsterdam Dance Event gehört zu den größten und wichtigsten Plattformen der europäischen Club-Musik. Dabei sind es vor allem die kleinen Details am Rande des Festivals, die aus der internationalen Zusammenkunft stilprägender DJs, Live-Acts und Label-Macher ein durch und durch wertvolles Erlebnis werden lassen.
Geschrieben am

Obwohl das Mekka der europäischen Club-Szene gemeinhin in Berlin oder London vermutet wird, zeigt die niederländische Hauptstadt Amsterdam jedes Jahr aufs Neue, warum die große, alljährliche Zusammenkunft aller wichtigen Akteure des Geschäfts gerade hier stattfinden muss. Wo gelingt bei urbanem Ambiente und perfekter Infrastruktur zugleich ein solch familiäres Feeling, wie es der Amsterdam Dance Event zu bieten hat? Und das muss bei über 300 Veranstaltungen in mehr als 70 Clubs erst mal vermittelt werden. Klar, die Wege sind in der Regel kurz, die innerstädtischen Ringe muss der gemütliche Festival-Besucher kaum verlassen. Sollte man aber trotzdem tun, denn in den weniger zentral gelegenen Bezirken hat das Amsterdamer Nachtleben mindestens genauso viel zu bieten wie im pulsierenden Zentrum.

 


Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Flexibilität der zahlreichen Veranstalter: Wie dem Genre der elektronischen Musik schon inhärent, wird jedes Jahr auf aktuelle Strömungen und Trends reagiert. So wird die House-Musik britischer Prägung in diesem Jahr nicht nur eine große Rolle spielen, sondern von Künstlern wie Dusky, Julio Bashmore, George Fitzgerald und vielen anderen auch prominent repräsentiert sein.
Auch abseits zeitgeistiger Moden präsentiert das Festival ein vielseitiges Angebot an Themenabenden, die vom Großraum-Rave mit David Guetta bis zu den düsteren und kompromisslosen Partys des schwedischen Drumcode-Labels reichen.

 

Als wäre das nicht bereits genug für fünf Tage, wartet das tagsüber abgehaltene Konferenzprogramm noch mit zahlreichen Workshops, Diskussionen und Vorträgen zu allen Belangen der elektronischen Musik und Club-Kultur auf: vom Drumcomputer-Tutorial über den Status des Lizenzierungsgeschäftes bis zur perfekten Netlabel-Strategie. Wer es nicht ganz so früh aus dem Bett schafft, kann sich den Nachmittag und frühen Abend mit den zahlreichen Playground-Events vertreiben, die während des Festivals in der ganzen Stadt abgehalten werden: Das Angebot reicht hier von Filmvorführungen über Pop-up-Stores bis hin zu diversen Ausstellungen. Mit »Mary Go Wild: 25 Years Of Dance In The Netherlands« wird zudem ein beeindruckendes Buchprojekt vorgestellt, an dem über 60 Autoren und Fotografen arbeiteten, um die Geschichte der Club-Kultur in den Niederlanden zu Papier zu bringen.


Ein besonderes Highlight der begleitenden Events ist übrigens jedes Jahr aufs Neue das sogenannte »DJ Cook-off«, bei dem verschiedene DJs zur Abwechslung mal an der Herdplatte statt an Plattenspielern gegeneinander antreten.
 

16.-20.10. NL-Amsterdam

Adam Beyer, Adana Twins, Aeroplane, Andy C, Anja Schneider, Buraka Som Sistema, Calvin Harris, Carl Cox, Carl Craig, Dave Clarke, DJ Tennis, Dubfire, Fritz Kalkbrenner, Gui Boratto, Guy J, John Digweed, Kölsch, Kraak & Smaak, Laurent Garnier, Loco Dice, Maceo Plex, Magda, Mathew Jonson, Maya Jane Coles, Michael Mayer, Moderat, Oliver Schories, Pachanga Boys, Pan-Pot, Pete Tong, Ricardo Villalobos, Richie Hawtin, Schlachthofbronx, Sebo K, Secret Cinema, Tale Of Us, Tiësto, Timo Maas u. v. a.