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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Fading Lines«

Amber Arcades

Musikkritiker und Blogs haben die bereits veröffentlichten Songs von Annelotte de Graaf alias Amber Arcades im Netz schon mit Lob überhäuft und so die Vorfreude auf die erste LP geschürt.
Geschrieben am
Ein Debütalbum verführerisch und auffordernd mit einem Song wie »Come With Me« beginnen zu lassen zeugt von Selbstbewusstsein. Mal ehrlich: Wer will schon jemandem folgen, der nicht die nötige Selbstachtung aufweist? Die niederländische Musikerin selbst folgte dem Ruf der großen Künstlerstadt New York, um gemeinsam mit dem Produzenten Ben Greenberg ihr Debüt aufzunehmen, das viel mehr nach Band klingt als nach einer Solokünstlerin. Das Album startet mit melodiösem Indie-Rock, wie man ihn in jüngerer Zeit bei Bands wie Veronica Falls und Alvvays schätzte. Die vorab im Netz oder auf der EP »Patiently« veröffentlichten Lieder »Right Now« und »Constant’s Dream« stechen dabei heraus. Aber so richtig gut wird das Debüt in der Mitte mit den verträumten Pop-Stücken »Apohenia« und »This Time«, die mit ihrem melancholischen Grundton und der Stimme de Graafs an die Großtaten der schottischen Band Camera Obscura erinnern. Und wenn man dann im positiven Sinne etwas eingelullt ist, haut einen das siebenminütige, von einem krautigen, repetitiven Beat angetriebene »Turning Light« plötzlich richtig vom Stuhl. Dieser Turn ist sensationell und der Track definitiv schon jetzt ein Song des Jahres.

Amber Arcades

Fading Lines

Release: 03.06.2016

℗ 2016 Heavenly Recordings under exclusive licence to [PIAS]

Amber Arcades »Fading Lines« (Heavenly / Coop / PIAS / Rough Trade / VÖ 03.06.16)