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»This Is All Yours«

alt-J

Eines der am meisten erwarteten Alben des Jahres. Auf »This Is All Yours« tummeln sich typische alt-J-Singles genauso wie eigenwillige Synthie-Vocal-Hybride. Ob das für eine Beziehung reicht?
Geschrieben am
alt-J sind die Bloc Party der Jetztzeit. Ihr Debüt »An Awesome Wave« startete 2012 mit etwas Verzögerung genauso durch wie Bloc Partys »Silent Alarm« im Jahr 2005. Wie die Letztgenannten haben auch die Briten nicht einfach nur ein annehmbares erstes Album abgeliefert, nein, sie haben die Gesten (Introvertiertheit), Symbole (▲) und den Sound eines Jahres mitgeprägt und dabei unbedarfte Hörer und Kritiker gleichermaßen beeindruckt. Mit dem schwierigen zweiten Album »This Is All Yours« wird sich herausstellen, ob alt-J nur ein netter Sommerflirt waren, ob die zum Trio geschrumpfte Band für eine feste Beziehung taugt. Auch da gehen sie den Weg, den einst Bloc Party eingeschlagen hatten: Qualität ausbauen, Progressivität zügeln, aber trotzdem andeuten.

Wer’s nicht ganz so analogisierend mag: Auf »This Is All Yours« tummeln sich typische alt-J-Singles (vertrackte Gesangsharmonien, diffizile HipHop-Synkopierungen) genauso wie eigenwillige Synthie-Vocal-Hybride (»Hunger Of The Pine«). Ob das für eine Beziehung reicht? Ja, wenn man bereit ist, den verschrobenen Weg von Joe Newmans fast schon gregorianisch anmutenden Chorälen mitzugehen. Leider fehlt ein wenig der Druck in der Rhythmusgruppe, wirklich ins Gewicht fällt dieser kleine Makel aber nicht.
 

In drei Worten: Synkope / Symbol / Hoffnungsträger
- alt-J »This Is All Yours« (Infectious / Coop / PIAS / Rough Trade / VÖ 19.09.14)

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