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»Silence Gone«

Alpentines

Auf ihrem Debütalbum haben die Alpentines ihre Erfahrungen aus der Indie-Szene gebündelt und mit einem kreativen Großwerk des Indie-Rock die Tür zu den großen Bühnen aufgestoßen.

Geschrieben am

Jahrelang, sogar Jahrzehnte, haben sich die Mitglieder der Alpentines in den Untiefen des Indie-Underground abgemüht. Tulp, Voltaire oder Lichter hießen oder heißen ihre Bands, in denen sie Hoffnungen, kleine Erfolge und größere Enttäuschungen erlebten, alles in dem eng gesteckten Rahmen, der für solche Bands hierzulande eben den Erwartungshorizont bildet. Mit dem Debütalbum als Alpentines scheint es nun so, als könnten sie diesen Horizont sprengen. Und das sogar, ohne sich dafür an den Teufel zu verraten. Denn »Silence Gone« kann als Großwerk des Indie-Rock im besten Sinne beschrieben werden.

Ewig hat das Quartett daran getüftelt, seine Songs aus der Eingängigkeit in die Abstraktion gehoben und Harmonien und Versatzstücke ausprobiert und integriert, die an die Größten dieses Fachs erinnern: hier Elbow, da Radiohead. Die Alpentines haben nicht weniger getan, als die Tür hinter ihrer Komfortzone verschlossen und den Blick auf den großen Pop gewendet zu haben. Es ist erstaunlich, wie gut ihnen das gelungen ist: Die zehn Songs sind genauso komplex wie kraftvoll und besitzen nachvollziehbare und dabei immer substanzielle Spannungsbögen. Dem Alter ihrer Urheber entsprechend enthalten die Stücke keine Konzessionen an Trends, sondern einen reichhaltig arrangierten Gitarren-Rock, der zeitlos und nachdenklich ist und aufgrund seiner Distinktion trotzdem als cool durchgeht. Es ist lange her, so was aus dem deutschsprachigen Raum gehört zu haben.

Alpentines

Silence Gone

Release: 13.04.2018

℗ 2018 Alpentines

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