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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Soundtrack For Life

A:xus

"A desert road, from Vegas to nowhere. Some place better than where you've been. A coffee-machine, that needs some fixing, in a little café, just around the bend." So sieht Austin "A:Xus" Bascoms Vision vom "Baghdad Café" aus. Und diese Vision ist programmatisch für seine Musik. Musik, um in schwüle
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Autor: intro.de

"A desert road, from Vegas to nowhere. Some place better than where you've been. A coffee-machine, that needs some fixing, in a little café, just around the bend." So sieht Austin "A:Xus" Bascoms Vision vom "Baghdad Café" aus. Und diese Vision ist programmatisch für seine Musik. Musik, um in schwüler Hitze nach der Mittagssiesta in einem kleinen Café zu sitzen und vorübergehenden Menschen nachzuschauen. Musik, um langsam wieder aufzuwachen. Nach dem Winter, wenn die ersten Sonnenstrahlen des Frühlings kommen: freundlich, wärmend und noch ein wenig lethargisch. Bascom, gebürtiger Londoner, ist schon in frühester Kindheit nach Toronto gezogen. Ende der 80er ging's regelmäßig ins Detroiter Music Institute, um Leute wie Derrick May oder Juan Atkins zu treffen. Aber von Detroit-Techno ist Bascom mittlerweile meilenweit entfernt. Chicago-House kann als erster Referenzpunkt dienen, aber der "Soundtrack For Life" ist eben nicht der Soundtrack für den Club, sondern fürs Leben. Fürs gemütliche Rumsitzen, Quatschen, Wohlfühlen. Großartiges Album, sehr mellow, sehr tief, sehr entspannt.