×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

A Sufi & A Killer

Gonjasufi

"Lost" zum Hören. Der Genialinski aus der Wüste dreht die Regler in ganz neue Richtungen. Durchdrehen auf breiter Front.
Geschrieben am
"Lost" zum Hören. Der Genialinski aus der Wüste dreht die Regler in ganz neue Richtungen. Durchdrehen auf breiter Front.

Der so geheimnisvoll anmutende Warp-Act kommt nach Kollaborationen mit Flying Lotus, The Gaslamp Killer und zwei ebenso mysteriösen wie auch ereignisreichen 7-Inches nun mit seiner vollen Macht in Albumlänge.
Um annähernd das erste Gefühl beim Hören dieses Albums zu umschreiben, sollte man sich gedanklich in die ersten Staffeln von "Lost" zurückversetzen.



Ebenso unerwartet trifft einen hier das Magische. Gonjasufi a.k.a. Schumach kreiert von Beginn an einen einmaligen Soundkosmos - wohin die Reise geht, scheint ungewiss, Zukunft und Vergangenheit lösen sich komplett auf, Geräuschkulissen aus aller Welt vermischen sich unfassbar organisch. Stellt euch vor, Adrian Sherwood sitzt an den Reglern und mischt frühe Ween in eine Illbient-HipHop-Variante, um nur ein Beispiel dieser unfassbaren musikalischen Kombinationen einigermaßen in Worte zu sperren. Einzig auf die durchgängig fast körperlich spürbare psychische Anspannung und eine selten gehörte Intimität und Hingabe des Künstlers ist Verlass.

In drei Worten: "Lost" / Reise / Illbient.

Diese Platte Deiner User-Plattensammlung hinzufügen? So geht's.

Außerdem auf intro.de: Für Arno Raffeiner gilt: Robert Johnson lebt wieder - und zwar in Las Vegas. Gonjasufi klingt wie die Wiedergeburt des Blues aus dem Geiste von räudigem Straßen-Rap. Seine Reime singt er mitten im Nichts ein, durch seine Beats bläst der Wind vergangener Epochen. Zum Interview.