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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

A Skin, A Night

The National

Ein Dokumentarfilm? Vielleicht. Eine Innenansicht? Ja, schon ... irgendwie.
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Ein Dokumentarfilm? Vielleicht. Eine Innenansicht? Ja, schon ... irgendwie. Der Pariser Regisseur Vincent Moon, langjähriger Freund der Band, hat The National während der Arbeiten am letzten Album "Boxer" mit der Kamera begleitet.

Anders als etwa Notwist-Beobachter Jörg Adolph ("On/Off The Record") stellt er jedoch nicht den Produktionsprozess in den Mittelpunkt seines Films, arbeitet keine Details der Mühle Musikgeschäft ab, stattdessen vermittelt er mit kunstvoll zusammengestellten, manchmal fast collagenhaft editierten Bildern eine Ahnung. Eine Ahnung davon, was diese wunderbare Band ausmacht, aushält, zusammenhält. "We're very much in the middle of something", sagt Gitarrist Bryce Dessner in einem der konkreteren Momente. "We don't know where we'll end up ..." Er blickt ins Leere, die nächsten drei Minuten aus einer fahrenden Stadtbahn, und so richtig erfahren hat man wieder nichts. Man ahnt es, irgendwie ..., dass da mehr ist, als man sieht, als man eben mit bloßen Worten ausdrücken könnte.

Die DVD kommt im Paket mit einer reichhaltigen Bonus-CD. Zwölf Stücke haben Berninger & Co. auf der "Virginia EP" versammelt: B-Seiten, Demos, Coverstücke, unveröffentlichte Liveaufnahmen. Die Koordinaten der Wahl-New-Yorker scheinen dabei gewohnt hell: sonore Lieblingshooks, gut sortierte Hall-Gitarren, krude Folk-Verweise und ein Herz für einnehmende Bläser- und Streichersätze.