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»2012-2017«

A. A. L (Against All Logic)

Mit Against All Logic zeigt Nicolas Jaar wie beiläufig seine Klasse in einem von HipHop infizierten House und setzt sich aus dem Stand an die Spitze auch dieses Genres.

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Obwohl Nicolas Jaar in den letzten Jahren unter dem Namen A. A. L (Against All Logic) die eine oder andere Single und Maxi herausbrachte, blieben offenbar viele der diesem Projekt zugedachten Tracks bisher unveröffentlicht. Zumindest sah sich der New Yorker Chilene genötigt, nun unangekündigt und rein digital eine Art Werkschau von dieser Seite seines Schaffens auf den Markt zu werfen. Diese »2012-2017« betitelte Zusammenstellung zeigt den Meister dann auch von einer verblüffend anderen Seite. 

Während seine Veröffentlichungen in der Vergangenheit noch tendenziell düster und mysteriös waren, strahlt aus diesen neuen elf Tracks rumpelnder, überdeutlich von HipHop und Funk der 1980er infizierter House der bodenständigsten Sorte aus. Mehr als einmal müsste man sogar an Acts wie Sly & The Family Stone denken, wenn sich nicht der Techno-Groove als übergreifendes Band über die Tracks breiten würde. Es ist wahrlich erstaunlich, wie brillant sich Jaar auch auf diese Disziplin versteht. »2012-2017« unterstreicht einmal mehr seine herausragende Stellung in der Gilde der Electro-Produzenten, gerade auch, weil er hier freimütig auf mystifizierendes Ornament komplett verzichtet. Zuletzt hatte in diesem Sub-Stil noch der Kölner Damiano von Erckert für Aufsehen gesorgt. Bei allem Respekt vor dessen sehr guten Produktionen – das Ausnahmetalent Nicolas Jaar ist da aus dem Stand gleich noch eine ganze Klasse besser.

A.A.L (Against All Logic)

2012 - 2017

Release: 17.02.2018

℗ 2018 Other People

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