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4HERO

Dürfen die das? Na klar, wer sonst. Was sich bei 4 Hero in den letzten Wochen schon mit einer Reihe grandioser 12-Inches angedeutet hat, wird hier noch mal auf den Punkt gebracht: Marc Mac und Dego McFarlane lassen sich einen Haufen Tracks des neben "Timeless" und "New Forms" bislang besten alle
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Autor: intro.de

Dürfen die das? Na klar, wer sonst. Was sich bei 4 Hero in den letzten Wochen schon mit einer Reihe grandioser 12-Inches angedeutet hat, wird hier noch mal auf den Punkt gebracht: Marc Mac und Dego McFarlane lassen sich einen Haufen Tracks des neben "Timeless" und "New Forms" bislang besten aller Drum'n'Bass-Alben remixen von einer eklektischen Horde eher genrefremder Produzenten. Diese kitzeln die sowieso schon 4-Hero-immanenten HighspeedJazz-, Soul-, AfroFunk- und Latin-Anteile noch mal ordentlich raus, anstatt sich auf das serielle Zusammenschrauben von Tanzflur-Füllern zu beschränken. Da gibt es den unter DJs angeblich vielgesuchten Masters-At-Work-Mix von "Star Chasers" (herzschmelzender NuYorican-Funk über NuHouse-Beats) ebenso wie den Schweinefunk-lastigen Azymuth-Rework dieses Stückes oder die dröhnige Restless-Soul-Bearbeitung von "Dauntless" zu genießen. Shawn J. Period läßt zu "The Action" Reime perlen, Hefner ist mit "Planetaria" dabei, und die Berliner Jazzanova dürfen sich (erfolgreich) an dem programmatischen "We Who Are Not As Others" versuchen - welche Ehre. Nix also mit Drum'n'Bass der üblichen Verdächtigen - sogar Photeks Version von "Star Chasers" fehlt. Einzig die beiden "Reinforced"-Acts Alpha Omega und Sonar Circle beweisen zum Ende noch mal, daß 4 Heros Label im Drum'n'Bass-Zirkel zur Zeit eines der wenigen ist, das seine Breaks noch wirklich ernst nimmt. Und das Ergebnis? Eine Reihe umwerfend schöner Freistil-Breakbeat-Perlen zwischen allen Polen afroamerikanischer Musik.