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So war’s in Hamburg: Die meisten DJs, der größte Spaß

20 Jahre Intro live

Das Hamburger Uebel & Gefährlich platzt aus allen Nähten und auch Backstage ist mächtig was los. Schließlich sind nicht weniger als 100 DJs eingeladen…
Geschrieben am
25.02.2012, Hamburg, Uebel & Gefährlich
 
Von wegen Ellbogengesellschaft hinterm DJ-Pult. Das Konzept der »100 DJs«-Reihe der »Mit Vergnügen«-Crew ging auch im Rahmen der 20 Jahre Intro-Party »Die 100 meisten DJs« im proppevollen Uebel & Gefährlich am letzten Samstag wunderbar auf. Wo sieht man sonst Fanta 4-Ikone Smudo und Die Sterne-Sänger Frank Spilker nebeneinander an den Plattentellern jeweils den einen Überknaller-Tanzhit auflegen, um den im Vorfeld gebeten worden war?

Man kann sich vorstellen, dass bei 100 DJs die jeweilige Vorstellung eines entsprechenden Songs oder Tracks beim Einzelnen sehr unterschiedlich ist, was ein homogenes Set quasi unmöglich macht. Letztendlich ist von Dead Kennedys »Too Drunk To Fuck« über Beastie Boys »Sabotage« und Paul Simons »You Can Call Me Al« bis zum D'n'B-Klassiker »Super Sharp Shooter« tatsächlich für alle Geschmäcker etwas dabei.
Dem Flow tut sowieso keine einzige Nummer Abbruch, die Menge feiert wirklich jeden Track. Kompliment an das tolle Publikum: Es wird getanzt bis zum Umfallen, und alle DJs, ob Thees Uhlmann, Kolossale-Jugend-Legende Pascal Fuhlbrügge oder König Boris (Fettes Brot) haben ihren Spaß. Während hinter der Bühne eifrig diskutiert wird, ob es die richtige Strategie sei, mehrere Songs in petto zu haben, um vor Ort auf den vorhergehenden DJ zu reagieren, oder sich im Vorhinein auf einen Song festzulegen und einen harten Bruch einzukalkulieren, sind sich alle DJs darüber einig, dass sie gerne noch ein zweites oder drittes Stück aufgelegt hätten. Aber dann wäre die Party ja immer noch nicht vorbei….

20 Jahre Intro - So war's. Der große Rückblick unter
www.intro.de/spezial/20jahrereview.