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Phil Dunphys Erster-Schultag-Pfannkuchen

Rezepte der Popküche: »Modern Family«

»Modern Family«-Super-Dad Phil Dunphy muntert seine Familie am ersten Schultag mit seinen »Back to school«-Pfannkuchen auf – mehr oder weniger erfolgreich. Euch werden die heißen Dinger auch an jedem anderen Morgen gegen den Blues zur Seite stehen. Wir hören schon eure verzückten »Why the face?«-Rufe, wenn ihr das Sahnegesicht seht.

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Er schreibt SMS und weiß, wofür »wtf« steht – na ja, jedenfalls fast –, er kann die Choreografien aus »High School Musical« tanzen, war der beste Cheerleader im College und bringt auch mal ein Alpaka mit nach Hause: Phil Dunphy ist der coolste Vater der Welt. Zumindest glaubt er das. Seine Ehefrau Claire und die drei gemeinsamen Kinder sehen das ein wenig anders. Uns doch egal: Den Titel als witzigster, bester Serien-Vater hat er auf jeden Fall verdient.

Seit 2009 erfreut uns »Modern Family« mit absurden Geschichten aus dem Familienalltag der Dunphys und ihrer Verwandten. Die Comedy-Serie im Mockumentary-Stil zeigt, dass eine Familie nicht nur aus dem Konstrukt Mutter-Vater-Kind bestehen muss, sondern auch ganz anders aussehen kann. Neben den Dunphys gibt es noch Claires Bruder Mitchell, der mit seinem Partner Cameron ein Kind aus Vietnam adoptiert hat, Mitchells und Claires Vater Jay (Ed O’Neill in einer großartigen Rolle), der die wesentlich jüngere Latina Gloria geheiratet hat, die wiederum ihren Sohn mit in die Ehe gebracht hat, und viele miteinander verwandte Nebencharaktere. Ja, das Ganze ist ähnlich verwirrend, wie es sich hier liest. Sämtliche Klischees werden mit großer Freude erfüllt und maßlos übertrieben. Die Charaktere bei »Modern Family« mögen überzeichnet sein und oft unerträglich anstrengend, aber die Serienmacher behandeln sie trotzdem liebevoll und selten herablassend. Stärken werden ebenso geschätzt, wie Schwächen für Witze herhalten müssen.

Der beste Hassliebling in der Serie ist Phil. Einerseits erfüllt er alle Klischees des dummen Ehemanns: Er ist tollpatschig, vergisst wichtige Termine, stiftet seine Kinder zum Mist-Bauen an und wäre ohne seine Frau Claire komplett aufgeschmissen. Trotzdem ist er liebenswert: Er ist nah am Wasser gebaut, versucht händeringend, ein gutes Verhältnis zu seinem Schwiegervater aufzubauen, schreibt den legendären Ratgeber »Phil’s-O-Sophie« für seine älteste Tochter, und man weiß nie so recht, ob man lachen oder weinen will. Und er liebt seine Familie über alles.

In der zweiten Folge der fünften Staffel stehen mehrere Dunphys vor einem wichtigen Tag: Der jüngste Sohn Luke hat seinen ersten Highschool-Tag, und Claire fängt nach jahrelangem Dasein als Hausfrau und Mutter (oder »Urlaub«, wie Phil es bezeichnet) wieder an zu arbeiten. Zur Feier des Tages backt Phil seine »Back to school«-Pancakes. Als er Luke fragt, ob er einen Sahne-Smiley auf seinem Pfannkuchen haben wolle, antwortet der: »Dad, ich bin jetzt in der Highschool – sprüh sie mir in den Mund.« Gesagt, getan. Nur Claire findet das eklig, woraufhin Phil sich selbst auch Sahne in den Mund sprüht. Sie werden ja so schnell erwachsen, die Kinder!

Das Rezept für sechs Motivations-Pfannkuchen:
2 Tassen Mehl (kleine Tassen mit 150 ml Inhalt)
2 Esslöffel Zucker
4 Teelöffel Backpulver
0,5 Teelöffel Salz
1,5 Tassen Milch
1 großes Ei 
2 Esslöffel geschmolzene Butter oder Margarine
plus Butter oder Margarine für die Pfanne

Fürs Topping: 
Schlagsahne und Ahornsirup 

Und so geht’s:
Mehl, Zucker, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermischen. In einer weiteren Schüssel Milch und Ei ordentlich miteinander verrühren und langsam in die Schüssel mit den trockenen Zutaten geben. Vorsichtig die geschmolzene Butter unter die Masse rühren.

Pfanne auf den Herd stellen und ordentlich heiß werden lassen, Butter oder Öl hineingeben und für jeden Pfannkuchen etwa eine halbe Tasse Teig. So lange braten, bis die Oberseite des Pfannkuchens Bläschen wirft und die Ränder langsam trocken werden. Dann bestenfalls schwungvoll wenden, bis auch die andere Seite goldbraun gebacken ist.

Mit Sahne ein Smiley-Gesicht auf den Pfannkuchen malen und mit Sirup und/oder ein wenig geschmolzener Butter servieren.

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