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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Das Deacon-Sandwich

Rezepte der Popküche: »King Of Queens«

Ein belegtes Brot, das für dicke Luft sorgt – und damit sind nicht die Körpergase nach dem Verzehr gemeint. In »King Of Queens« entzweit das Sandwich »Deacon« zwei langjährige Freunde. Eine schmackhafte Streitursache.

Geschrieben am
»Zum Abschalten bestens geeignet« bedeutet in diesem Fall nicht, dass man besser gar nicht erst eingeschaltet hätte. Vielmehr verkörpert die Serie um das bodenständige Durchschnittsehepaar Doug und Carrie Heffernan die Perfektion der seichten Unterhaltung. Selten wirklich tiefsinnig, aber doch nie zu flach und mit einem hervorragenden Ensemble an Darstellern (unter anderem Jerry Stiller, Patton Oswald) gesegnet, lief »King Of Queens« von 1998 bis 2007 kreuz und quer durch unterschiedliche Sendeplätze diverser Privatsender – und die Wiederholungen werden noch immer gezeigt.

Neben Beziehungsproblemen und dem Berufsalltag gehört Essen zu einem der zentralen Themen der Serie. Wenn Kurierfahrer Doug sich mit seinen Kumpels zum Football-Gucken trifft, werden Nachos und Miller-Bier vernichtet, in einer Folge möchte er gar selbst einen Imbiss eröffnen. Im Cooper’s, dem Stammlokal der Heffernans, wird regelmäßig mit dem Freundeskreis gespeist. Kein Wunder, dass eines Tages ein Gericht nach den Dauergästen benannt wird. Allerdings ist es nicht Doug, der in Folge fünf der achten Staffel seinen Namen auf der Speisekarte findet, sondern sein bester Kumpel Deacon. 
Und so entsteht schnell ein Streit um das Sandwich namens »Deacon«, eine Abwandlung des klassischen New Yorker Club Sandwich, das üblicherweise aus geröstetem Toastbrot mit Hähnchenbrust, Bacon, Salat, Tomaten und Mayonnaise besteht. Zu den weiteren Zutaten des »Deacon« gehören Pastrami, Zwiebelringe und ein Hauch Meerrettich.

Doug behauptet mit Nachdruck, der wahre Urheber zu sein, und besteht darauf, dass braune Bratensoße zur Perfektion des zu trockenen Brotes fehle. Der Streit gipfelt beinahe im Faustkampf der Freunde, sodass ihr Kumpel Spence als Kompromiss das »Deacon Doug« oder »Doppel D« vorschlägt: mit Bratensoße und Meerrettich. Wir servieren es trotzdem ohne Soße.
Zutaten für 2 Streitende:
8 Scheiben Sandwich-Toastbrot
4 Scheiben Pastrami
4 Scheiben Hähnchenbrustfilet (Aufschnitt)
8 Scheiben Bacon
½ Kopf Eisbergsalat
2 Tomaten
2 kleine Zwiebeln, weiß
Mayonnaise
Sahne-Meerrettich

Und so geht's:
Baconscheiben in der Pfanne knusprig braten und beiseitelegen.


Brot toasten und jeweils die Hälfte der Scheiben von einer Seite mit Mayonnaise beziehungsweise Sahne-Meerrettich bestreichen. Die Meerrettich-Hälften mit einer Scheibe Pastrami belegen, auf die Mayonnaise-Hälften anschließend Salat, Tomatenscheiben und Zwiebelringe sowie jeweils eine Scheibe Hähnchenbrust und zwei Scheiben gebratenen Bacon schichten.
Vorsicht beim Zusammenklappen – es empfiehlt sich ein Zahnstocher zur Stabilisierung! Die Sandwiches am besten diagonal in der Mitte durchschneiden und als praktische Dreiecke servieren.