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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Für Museumsgänger, Statement-Träger und Freunde der Liebe

Redaktionstipps #241

Worauf unsere Redaktion derzeit abfährt, erfahrt ihr hier. Diesmal unter anderem mit einem Comic über das Zwischenmenschliche und einem T-Shirt mit starkem Statement.
Geschrieben am
Die Liebe
Comic-Zeichner Bastien Vivès widmet sich in seinem Buch »Die Liebe« dem kniffligsten Thema unserer Zeit: der Liebe! In seinen pointierten Episoden über zwischenmenschliche Verstrickungen wird nichts beschönigt, sondern gnadenlos aufs Korn genommen. Das Augenmerk liegt hier auf dem Dialog zwischen Paaren im Beziehungsalltag. Ob im Restaurant beim ersten Date oder im Bett vorm Einschlafen. Sein Buch liefert den unterhaltsamen Beweis, wie kurios Liebe sein kann.
Sermin Usta (Volontärin)
Museum für verwandte Kunst!
Die eigene Stadt nicht kennen? Das können Einheimische bekanntermaßen gut. Auch oder gerade in Köln. Oder kennst du etwa das Museum für verwandte Kunst. Siehste! Dabei liegt es nicht mal auch nur ansatzweise abgelegen – im Gegenteil: Das Altbau-Souterrain befindet sich mitten im Belgischen Viertel in der Genter Straße 6. Noch dazu sind die Räumlichkeiten schnuckelig, schön-speziell und die beiden Betreiberinnen Pola Bergmann (die den hinteren Teil des Museums bewohnt) und Jantina Lipphardt supercharmant. In unregelmäßigen Abständen finden hier Ausstellungen statt – von Pop-Art-Kunst über Lichtinstallationen bis hin zu Objektkunst und Malerei. Neben Kunst zum Angucken und Kaufen (#Museumsshop) gibt’s außerdem leckere Getränke und manchmal auch Musik. Beispielsweise bei der aktuellen Ausstellung namens »Kindheitserinnerungen | Ein dummer kein Gedanke«. Infos auf museumfuerverwandtekunst.de.
Senta Best (Ressortleiterin #Life)
Zur Hölle
Anfang der 1990er-Jahre besuchte ich öfter meinen älteren Bruder, der damals in der Wilhelm-Mauser-Straße in Köln-Bickendorf wohnte. Im Innenhof befand sich Detlef Kowalewskis Club Empire, ein Schuppen voller Rockerschweiß. Später wurde daraus ein Techno-Club, aber da war Kowalewski schon nicht mehr Eigentümer. Zuvor war er ab und zu mal Gesprächsthema in der WG meines Bruders, denn die Bands in den Proberäumen, die er ebenfalls vermietete, legten nicht selten mitten in der Nacht mit einer Jam-Session los. In seiner Autobiografie »Zur Hölle« las ich nun von den schlaflosen Nächten, die Kowalewski in seinem Leben selbst zu überstehen hatte. Der Untertitel fasst seine Vita ganz gut zusammen: »Kohle, Knast und Rock’n’Roll«. Allein die Kapitel über seine Knastfluchten aus Köln und Amsterdam sind spannend und nötigen dem Leser einen gewissen Respekt ab. Kowalewski lebte und schreibt darüber wie eine Figur aus einem frühen Schimanski-Tatort. Das Buch erscheint in der Edition Steffan, die auch die »Dope Stories« von Kifferguru Howard Marks herausgebracht hat.
Wolfgang Frömberg (stellvertretender Chefredakteur)

Detlef Kowalewski

Zur Hölle: Kohle, Knast & Rock'n Roll

Release: 04.11.2015

»FCK NZS«-Shirt
Es war der Samstag vor der Wahl in den »Stricherländern« (©Jan Böhmermann), als mir beim Plattenshoppen bei Core Tex in Kreuzberg dieser Shirt-Klassiker ins Auge sprang. Und mal ehrlich: Man ahnte ja da schon, dass besagte Wahlen übel ausgehen würden – ein Grund mehr, das auf der Brust zu tragen, was in Deutschland eigentlich selbstverständlich sein sollte. Der Verkäufer sah es anscheinend ähnlich und hatte direkt hinter der Kasse einen vollen Karton stehen. Seitdem trage ich das Shirt mindestens einmal in der Woche, wobei ich zugeben muss, dass ich es bisher nur in Neukölln, Kreuzberg und in der unmittelbaren Umgebung unseres Kölner Büros ausgeführt habe. Aber nächste Woche radele ich damit mal in mein altes Viertel Köpenick oder wandere durch die Dresdener Vororte. Versprochen! Das Shirt gibt’s zum Beispiel bei coretexrecords.com oder bei roter-shop.de.
Daniel Koch (Chefredakteur)
»Akte X – Vertrauen Sie niemandem« 
Paranormale Vorkommnisse und ein eingespieltes Duo. »Akte X« ist auch in gedruckter Form packende Mystery-Kost. Herausgeber Jonathan Maberry hat ein Team von höchst talentierten Autoren ausgewählt, um Mulder und Scully mit 15 neuen myseriösen Missionen zu versorgen. Dabei gilt wie eh und jeh: »Vertrauen Sie niemandem«.
Bastian Küllenberg (Online-Redakteur)

Jonathan Maberry

Akte X: Vertrauen Sie niemandem

Release: 22.03.2016