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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Von der Beleuchtung bis zur Trinkflasche

Outdoor-Gadgets für alle Situationen

Ganz egal, ob es um klassischen Wandersport oder modernes Mountainbiking geht: Outdoor-Aktivitäten boomen. Wir zeigen euch zehn Gadgets, die euch das Leben leichter machen.

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Niemand scheint so richtig zu wissen, wann es genau passiert ist. Tatsache ist allerdings, dass sich Aktivitäten wie Wandern, Camping oder Radfahren von klassischen Familienunternehmungen zur angesagten Freizeitgestaltung entwickelt hat – auch unter jüngeren Menschen. Viele scheinen dabei zwar die Notwendigkeit einer guten Ausrüstung zu berücksichtigen, vergessen jedoch, dass sie sich das Leben mit einigen Gadgets extrem vereinfachen könnten. Nicht nur essentielle Dinge wie die Navigation oder das richtige Gepäck können mit Hilfe von praktischem Zubehör vereinfacht werden, sondern auch weniger naheliegende wie die Dokumentation oder Beleuchtung. Wir zeigen euch an dieser Stelle, wo die Technik weiterhelfen kann.

Die Clevere Trinkflasche
Wie bei allen körperlichen Aktivitäten ist die Flüssigkeitsaufnahme natürlich auch beim Wandern oder Mountain-Biking extrem wichtig. Der Körper muss hydriert bleiben, sonst drohen nicht nur Leistungseinbrüche, sondern im schlimmsten Fall auch gesundheitliche Probleme. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe an cleveren Trinkflaschen, die einem das Mitdenken in dieser Hinsicht ein Stück weit abnehmen und eigenständig Angaben zum Flüssigkeitshaushalt machen können. Modelle wie die Ozmo Active tracken das eigene Trinkverhalten und liefern über die dazugehörige App nützliche Zusatzinfos. Darüber hinaus lassen sich gewisse Modelle auch mit gängigen Fitness-Apps wie Apple Health oder Fitbit verbinden. Wer oft dazu tendiert, zu wenig zu trinken, kann sich so per Push-Signal regelmäßig daran erinnern.

Das Navigationsgerät fürs Fahrrad
Wer viel mit dem Rad unterwegs ist, weiß, dass das Smartphone auf dem Sattel in vielerlei Hinsicht unpraktisch ist und bisweilen sogar richtig gefährlich werden kann. Das gilt erst recht, wenn man sich nicht auf den dafür vorgesehenen Pfaden bewegt und etwa mit dem Mountain-Bike unterwegs ist. Für diesen Fall gibt es natürlich schon seit geraumer Zeit spezielle Lösungen, die Abhilfe verschaffen und eine präzise wie sichere Navigation gewährleisten. Das Angebot reicht hier von ganz klassischen Geräten bis hin zu etwas avantgardistischeren Ansätzen. Wichtig ist bei den GPS-Empfängern vor allem die Genauigkeit, geht es doch oft abseits gängiger Pfade entlang. Auch die Akkulaufzeit sollte etwas hermachen, will man doch schon während der Hälfte der Tour im Dunkeln tappen. Empfehlenswert sind hier etwa die Geräte von Garmin.

Der Zelt-Finder
Wer den Camping-Trip mit ausgewachsenen Wander- oder Fahrradtouren kombiniert, kann gerade in entlegenen Ecken schnell mal den Überblick verlieren. Einmal nach Sonnenuntergang an der falschen Lichtung abgebogen und schon ist das eigene Lager nicht mehr so einfach zu finden. Hier können sogenannte  Zelt-Finder Abhilfe schaffen, die für relatives günstiges Geld zu haben sind und per Knopfdruck sicher zum eigenen Camp zurückführen. Funktioniert tut das eigentlich ganz einfach: Im Zelt wird eine leistungsstarke LED-Lampe platziert, die über eine Fernbedienung ausgelöst wird. Schon erstrahlt das gesuchte Zelt in hellem Licht und kann ganz einfach gefunden werden. Funktionieren tut das natürlich nur in einem gewissen Umkreis – wer sich über mehrere Kilometer vom Zelt entfernt, sollte vielleicht doch eher zu einem klassischen GPS-Sender greifen.

Der smarte Campingkocher
Gaskocher gehören bei vielen Ausflügen zur essentiellen Ausrüstung und bieten nicht nur einen enormen Nutzen bei der Essenszubereitung in der freien Natur, sondern in brenzligeren Situationen auch für das Abkochen von Trinkwasser. Einziger Nachteil: Jede Gaskartusche ist irgendwann mal leer. Die gängigen Ausführungen halten zwar einige Tage, wer allerdings für mehrere Wochen unterwegs ist, muss Zusatzgewicht beim Gepäck im Kauf nehmen, um mehrere Gaskartuschen zu transportieren. Hier bietet der smarte Campingkocher von BioLite einen interessanten Ansatz, wird das Gerät doch schlicht mit Kleinholz betrieben, das sich wirklich überall finden lassen dürfte. Die Hitze des entstehenden Feuers lädt wiederum den angeschlossenen Akku auf, der nicht nur für die Rauchreduzierung des Kochers zuständig ist, sondern per USB auch Strom an externe Geräte wie Smartphones ausgeben kann.

Die Kamera für alle Fälle
Wer seine Trips gerne ausgiebig dokumentiert, steht oft vor einem Zwiespalt: Den Akku des Smartphones verbrauchen oder Zusatzgepäck in Form einer richtigen Kamera in Kauf nehmen? Eine klassische Action-Cam wie die GoPro HERO5 bietet hier tatsächlich den besten Kompromiss. Kompakt, leicht, ausdauernd und trotzdem qualitativ hochwertig kommen die Geräte dieser Gattung daher und drängen sich vor allem bei rasanten Aktivitäten wie dem Mountainbiking oder Rafting nahezu auf. Die meisten Ausführungen sind zudem wasserdicht und können dementsprechend auch problemlos bei ungünstiger Witterung genutzt werden. Die meisten Action-Cams sind modernen Smartphones in Sachen Auflösung zwar kaum noch überlegen, dafür punkten sie mit ihrer robusten Beschaffenheit, ihren unkomplizierten Einsatzmöglichkeiten und langlebigen Akkus.

Ein Licht für jede Situation
Licht ist bei längeren Ausflügen immer ein Thema und dementsprechend auch ein essentieller Bestandteil bei Planung der Ausrüstung. Ganz egal, ob es um Taschenlampen, Fahrradleuchten oder auch nur Kerzen geht – ohne die Dinge wäre man bei den meisten Trips aufgeschmissen. Eine besonders charmante Variante für das Lager kommt aktuell von MPOWERD, die mit dem Luci Outdoor Licht 2.0 das perfekte Camp-Accessoire geschaffen haben. Die Lampe ist nämlich nicht nur solarbetrieben und so auch für langwierigere Touren extrem nützlich, sondern mit seinen ca. 120 Gramm Gewicht auch noch extrem leicht. Darüber hinaus ist der praktische Begleiter aufblasbar, was ihn kompakt und mobil macht. Die zehn weißen LEDs lassen sich in vier verschiedenen Helligkeitsstufen betreiben und dürften so wirklich jeder Situationen gerecht werden.

Das Kraftwerk für die Hosentasche
Neben dem Licht ist ganz generell die Frage nach elektrischer Energie einer der wichtigsten Punkte auf der Checkliste vor einem längeren Ausflug. Ganz egal, ob diese für die Smartphones, Navi oder Kamera gebraucht wird – sie ist immer rar. Powerbanks mögen inzwischen weit verbreitet sein, für einen dreiwöchigen Ausflug in die Natur sind sie keine zufriedenstellende Energiequelle. Einmal leer, sind diese nämlich auch erstmal nicht mehr brauchbar. Besser: Solarbetriebene Energiespeicher wie etwa den Powermonkey von Powertraveller. Das ist stoßgeschützt, wasserdicht und kann zwei Geräte gleichzeitig laden.

Für die Kaffee-Connaisseure
Zugegeben, an diesem Punkt geht es schon eher um Luxus als um wirklich überlebenswichtige Grundausstattung, aber das Ganze soll am Ende ja auch Spaß machen, richtig? Andererseits scheiden sich beim Thema Kaffee die Geister, ob sich sich dabei um ein Luxusgust oder überlebensnotwendiges Grundnahrungsmittel handelt. Wer auch unterwegs nicht auf einen guten Espresso verzichten möchte, findet bei Handspresso ausgetüftelte Lösungen für den kleinen Wachmacher zwischendurch. Für gepflegte Outdoor-Aktivitäten ist vor allem das Modell »Wild Hybrid« zu empfehlen, dass gänzlich ohne Strom auskommt und einen den notwendigen einfach Druck per Pumpe aufbauen lässt. Heißt: Mehr als heißes Wasser und natürlich der Kaffee selbst wird hier nicht gebraucht. Praktisch: Das Ganz funktioniert auch mit gängigen ESE Pads.

Das Smartphone
Mag banal klingen, muss an dieser Stelle aber noch einmal mit Nachdruck betont werden: Für das Smartphone gibt es derart viele nützliche Apps, dass inzwischen ebenfalls als praktisches Gadget für alle erdenklichen Outdoor-Aktivitäten taugt. Das fängt bei ganz naheliegenden Dingen wie der Wettervorhersage und der Navigation an und geht bis zu speziellen Wander-Apps, die einen über die normale Maps-Funktionen hinaus mit Routen und nützlichen Infos versorgen. Mit Yonder gibt es sogar ein eigenes Social Network für Outdoor-Liebhaber, in der man seine Erlebnisse teilen kann. Wer sein Smartphone im Rahmen solcher Aktivitäten nutzt, sollte allerdings ein paar Vorkehrungen treffen. Ein entsprechendes Case sollte dafür sorgen, dass das Gerät nicht beim ersten Sturz zu Bruch geht und den Rest des Trips unbrauchbar bleibt. Das gleiche gilt für den Akku: Lieber eine Powerbank einpacken, um im Zweifel noch eine Extra-Ladung dabei zu haben, wenn es drauf ankommt.