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Janet Jackson lässt Fan-Accounts sperren

Konzerte ohne Kamera?

Hobby-Filmer aufgepasst: Nachdem einige Konzertbesucher Instagram-Videos von Janet Jackson posteten, wurden ihre Accounts gelöscht. Dabei sind Foto- und Filmverbote auch auf Konzerten schon längst keine Neuheit mehr.
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Wer in diesen Tagen ein Janet Jackson-Konzert besucht, muss um seinen Instagram-Account fürchten. Zumindest, wenn man Videomitschnitte hochlädt. So behaupteten es zumindest einige Konzertbesucher, die nach einer Löschung ihres Instagram-Accounts auch eine E-Mail über Urheberrechts-Verstöße erhielten.  
Fotoverbote sind dabei schon längst kein Novum mehr. Sowohl Pop-Legenden wie Prince, Björk und Kate Bush forderten von ihren Fans, auf Fotos und Mobiltelefone bei Konzerten zu verzichten. Im Berliner Techno-Tempel Berghain herrscht sowieso ein striktes Fotoverbot. Fotolinsen werden nicht nur an Wochenenden mit bunten Stickern überklebt, im August diesen Jahres herrschte auch bei den Konzerten im Rahmen eines Pop-Festivals Fotoverbot. 

Im Fall Jackson hat ein Instagram-Sprecher laut der New York Post eingeräumt, dass das Löschen der Fan-Accounts ein Fehler gewesen sein sollte. Demnach sollen die Accounts schon bald wieder hergestellt werden. Doch es ist nicht das erste Mal, dass Janet Jackson Accounts wegen Urheberrechtsverletzungen sperren lässt. Laut New York Post wurden auch die Accounts des Produzenten Seven Aurelius gelöscht, der seine Aufnahme eines unveröffentlichten Jackson-Songs teilte. 

Auch wenn es in dem Fall der Janet Jackson Fans wohl eher um Urheberrecht als um Konzerterlebnis ging, werden wir wieder daran erinnert, bei Konzerten das Handy lieber in der Hosentasche zu lassen. Solange man das Urheberrecht nicht verletzt, kann man ja vielleicht auch noch ein Foto bei Instagram posten.