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#miomiogate

Bild sitzt Titanic-Fake auf

Mit einem nachlässig gefälschten Mail-Verkehr ist es der Titanic gelungen, die Bild-Zeitung zu einer hanebüchenen Titelseite zu verleiten.
Geschrieben am
Erst kürzlich wollte die Bild-Zeitung mit einer kuriosen Aktion beweisen, wie einfach es ist, der SPD-Beizutreten und so das seit gestern laufende Mitgliedervotum zu untergraben. Nun hat ausgerechnet die Titanic den Gegenbeweis angetreten und veranschaulicht, wie einfach man wiederum mit auf die Titelseite des Boulevard-Blattes kommt. Mit einem gefälschten E-Mail-Verkehr, der nahelegte, dass Juso-Chef Kevin Kühnert bei seiner NoGroKo-Kampagne mit russischen Internettrolls zusammenarbeitete, rannte man bei der Redaktion nämlich offene Türen ein.

»Eine anonyme Mail, zwei, drei Anrufe – und ›Bild‹ druckt alles, was ihnen in die Agenda passt«, schreibt Titanic-Redakteur Moritz Hürtgen dazu in einer Stellungnahme. Eine Ente, die es ohne Umwege auf Seite 1 schaffte: »Neue Schmutzkampagne bei der SPD!« prangte dort in der gewohnt ausladenden Typografie. Bild-Chefredakteur Julian Reichelt hält sich derweil noch ziemlich bedeckt, was die Sache angeht. Der Mail-Verkehr kann an dieser Stelle in Gänze eingesehen werden.

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