×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

Reaktion auf US-Waffenrecht und Schulmassaker

7.000 Paare Kinderschuhe erinnern an Amok-Tote

Aus Protest gegen die lockeren Waffengesetze erinnern Aktivisten in Washington mit 7.000 Paaren Kinderschuhen vor dem Kapitol an die Amok-Opfer der letzten Jahre.

Geschrieben am

Es ist ein unheimlicher Anblick: 7.000 Paar Kinderschuhe reihen sich vor dem Kapitol in Washington aneinander. Jedes steht für ein Opfer, das seit dem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule im Jahr 2012 durch die Waffengewalt eines Amokläufers ums Leben gekommen ist. Eine Aktion, die an dieser Stelle genau richtig ist, werden hier doch die Gesetze erlassen, die solch verheerende Statistiken zur Folge haben. Umso bedauerlicher, dass diese erst auf eine solche Art und Weise visualisiert werden müssen, um auch Skeptiker zum Nachdenken anzuregen.

Die Debatte um das US-Waffenrecht ist nach einem Amoklauf im Februar erneut hochgekocht, als ein junger Mann an einer Schule in Florida 17 Menschen erschoss. Die Tat hatte zur Folge, dass das Mindestalter für Waffenkäufe in dem Bundesstaat auf 21 Jahre angehoben wurde. Hinter der Aktion in Washington steckt das Kampagnen-Netzwerk Avaaz, das für dieses Vorhaben zwei Wochen lang Schuhe sammelte, um sie dann am Dienstagmorgen vor dem Kapitol aufzureihen.

Folgt uns auf

  • Playlists
    mehr
  • Abos
    mehr
  • folgen
    mehr