×

Lieber Leser, bitte wähle deinen Ansprechpartner aus:

Fragen an die Redaktion

Werbung auf Intro.de

Werbung im Intro Magazin

Intro Abo

Fragen zum Vertrieb

×

INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

»Zieh dir ein paar Rollschuhe an«

Roller Girl

Drew Barrymore hinter der Kamera und Ellen Page davor – fehlt eigentlich nur Juliette Lewis? Keine Angst, die ist auch dabei ...
Geschrieben am
Drew Barrymore wurde mit fünf Jahren als Gerie in »E.T. – Der Außerirdische« weltberühmt. Schon recht bald legte sie eine veritable Drogenkarriere hin. Ihr Regiedebüt »Roller Girl« zeigt, wie es besser laufen kann: Bliss Cavendar, gespielt von der herausragenden Ellen Page, der man noch jahrelang beim Erwachsenwerden zugucken möchte, wächst in einer Kleinstadt in Texas auf. Ihre Mutter will leider nur das Beste für sie – und schleppt sie deshalb von einem Schönheitswettbewerb zum nächsten. Eines Tages entdeckt Bliss ein Flugblatt für ein Roller-Derby in Austin, fährt hin und verfällt dem rabiaten Sport.

»Ihr seid meine Helden«, sagt Bliss nach dem ersten Wettkampf. »Zieh dir ein paar Rollschuhe an«, erwidert Maggie Mayhem, »sei dein eigener Held!« Fortan trainiert Bliss hart mit den anderen Mädels mit großartigen Superwoman-Namen wie Bloody Holly, Eva Destruction und Smashley Simpson – Letztere von Barrymore genüsslich selbst gespielt. Die Gegenspielerin von Bliss – bzw. Babe Ruthless, wie sie sich schon bald nennt – ist Iron Maven beziehungsweise Juliette Lewis. Der Film zeichnet sich bei aller Konfliktlösungsbedürftigkeit doch durch eine gewisse Originalität aus: mal 'ne andere Sportart, ganz passable Indie-Mucke und eine amtliche Essensschlacht.

»Roller Girl« (USA 2009; R: Drew Barrymore; D: Ellen Page, Jimmy Fallon; Kinostart: 01.09.)