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Politsatire

Veep

Für immer zweite Wahl. So ungefähr könnte die Stellenausschreibung gelautet haben. Auf so einem verlorenen Posten findet sich Selina Meyer, wunderbar bissig gespielt von Julia Louis-Dreyfus, jedenfalls wieder.
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Sie ist die amerikanische Vizepräsidentin in der ersten Staffel der Politsatire »Veep« auf HBO. Denn obwohl sie als Veep, Kurzform für Vice President, in der Schaltzentrale der Macht sitzt, hat sie trotzdem nichts zu sagen. Dementsprechend belanglos gestaltet sich ihr Arbeitsalltag, der durch komplette politische Bedeutungslosigkeit und einen inkompetenten Planungsstab versüßt wird. In einer Episode kämpft Selina für die Einführung von Plastikbesteck auf Pflanzenbasis im Weißen Haus.

In einer anderen geht es darum, dass ein Hurrikan nicht ihren Namen tragen soll. Selinas große Stunde schlägt, als der Präsident mit Sodbrennen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Die Vize ist nur einen Herzschlag vom Oval Office entfernt ...



In dieser Show wirft der Brite Armando Iannucci für den amerikanischen Bezahlsender einen Blick hinter die Kulissen des Weißen Hauses und erzählt – wie in der ähnlich konzipierten BBC-Sitcom »The Thick Of It« – von den großen und kleinen Absurditäten im politischen Tagesgeschäft. Bei aller Banalität bleibt es spannend. Vielleicht ruft der Präsident Selina in der nächsten Staffel ja endlich mal an.