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»Basically my message is fuck yourself!«

Uwe Boll heult rum

Weil nicht genug Leute für seinen neuen Film spenden möchten, zeigt Uwe Boll der Filmwelt den Stinkefinger. Der Regisseur stellt das Crowdfunding für »Rampage 3: No Mercy« nach dem zweiten Versuch ein.
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Ein Störfaktor in Hollywood. Mit kosteneffizienten Videospiel-Verfilmungen und anderem Leinwand-Trash hat es Uwe Boll in den vergangenen Jahren zu Wohlstand und einem eher zweifelhaften Ruf gebracht. Jetzt sorgt der in Wermelskirchen geborene Regisseur mit einer Videobotschaft für Zoff. »Basically my message is fuck yourself«, tönt Boll und meint damit vor allem all jene, die nicht für sein Projekt »Rampage 3: No Mercy« gespendet haben. Die Kickstarter-Kampagne ist mittlerweile der zweite Versuch mithilfe von Crowdfunding Geld für den Film zu sammeln und wenige Tage vor Ende ist die Ziel-Summe noch in weiter Ferne. Er habe genug Geld, um den Rest seines Lebens mit Golfspielen zu verbringen, lässt der erzürnte Boll die Welt wissen und verabschiedet sich mit einem »Goodbye Hollywood!«
Boll scheint zur Hassfigur geboren zu sein und gefällt sich selbst am besten in der Rolle. Besonders in Erinnerung geblieben ist seine PR-Aktion zum Film »Postal«, als er Kritiker zum Boxkampf aufforderte und dann tatsächlich die Fäuste flogen. Ganz zur Verwunderung der teilnehmenden Blogger und Journalisten, die mit einem reinen Promo-Scherz gerechnet hatten.
Wer wissen möchte, um was für einen Film es sich bei »Rampage 3: No Mercy« überhaupt handelt, hier ist der Trailer.

Uwe Boll

Postal [Blu-ray] [Director's Cut]

Release: 28.11.2008