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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

und weitere Filmstarts und Trailer der Woche

Faster

Die wichtigsten neuen Kinofilme. Wie immer mit unserem Filmfachmann Alexander Dahas.
Geschrieben am
Faster
R: George Tillmann; D: Dwayne "The Rock" Johnson, Mike Epps, Billy Bob Thornton etc.
Wenn man Dwayne "The Rock" Johnson am Anfang des Films in einem Mädchenberuf wie Fluchtautofahrer sieht, weiß man schon, dass das dicke Ende wohl noch kommt. Und so ist es dann auch. "Faster" dreht sich um eine Gangsterbande, die eine andere Gangsterbande überfällt und anschließend umnietet, von wegen Zeugen und so.

Johnson ist der eine Typ, der trotz Kopfschuss überlebt und kalte Rache schwört, worauf die Zielgruppe natürlich nur gewartet hat. Innovationen jeglicher Art sind dem reißerischen Actionkrimi in jeder Faser seines Anabolika-gestärkten Körpers fremd, und auch die traditionellen One-Liner fliegen hier ziemlich tief. Dafür freut man sich über ein Wiedersehen mit "Bad Santa" Billy Bob Thornton, dem man auch mal wieder einen richtig guten Film.


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Betty Anne Walters
R: Tony Goldwyn; D: Hilary Swank, Sam Rockwell, Juliette Lewis etc.
Erbauliches nach einer wahren Geschichte kommt auch nie aus der Mode, und dieser Film hier dürfte es dem inneren Perry Mason besonders antun. Darum geht es um eine Frau aus einfachen Verhältnissen, die extra Jura studiert, um ihren zu unrecht verurteilten Bruder aus dem Gefängnis zu klagen. Hilary Swank als personifizierte Willensstärke ist immer eine gute Wahl, und auf Multitalent Sam Rockwell ist spätestens seit "Moon" jeder gut zu sprechen. Der Rest des Films ist ein bisschen Gerichtsdrama von der Stange, das natürlich trotzdem virtuos auf der emotionalen Klaviatur seines Publikums rumklimpert. Die entsprechenden Bilder bringt "Conviction" (OT) auch mit, und manchmal fühlt man sich ja auch im März ganz weihnachtlich.



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Ich bin Nummer Vier
R: David Caruso; D: Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Teresa Palmer etc.
Eine interplanetarische Putzereinheit, der man ihre Bösartigkeit sehr leicht ansehen kann, macht Jagd auf ein verstreutes Grüppchen gut aussehender Aliens, die unerkannt zwischen den Erdbewohnern leben. Drei von ihnen sind offenbar schon tot, und Kandidat Nummer Vier schwant Böses. "I Am Number Four" soll offensichtlich als eine Art "Twilight" für heranwachsende Jungs in Stellung gebracht werden und bringt auch schon eine ziemlich genaue Vorstellung mit, was denen so gefallen könnte. Als da wären: Mädels, Schusswaffen und Allmachtsphantasien mit einer Prise Paranoia. Inwieweit der Film die Ängste und Hoffnungen seiner jungen Zuschauer ernst nimmt, entschlüsselt oder ausbeutet, mögen andere entscheiden. Einem mündigeren Publikum.