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The Legend Of Mehdorn

Zelda: Spirit Tracks

Der Traum vom Fliegen? Klar! Der Traum vom Vögeln? Okay! Aber der Traum vom Bahnfahren? Na ja ...
Geschrieben am
Der Traum vom Fliegen? Klar! Der Traum vom Vögeln? Okay! Aber der Traum vom Bahnfahren? Na ja ... Doch genau das verspricht das aktuelle Abenteuer von Link, dem Prinzessin-Lover in Grün.

Neben dem wuchernden Kanon-Ballast von Long-Last-Games, der auch in der "Zelda"-Serie bereits hochgewuchert ist (Vasen zerschlagen, Diamanten sammeln, Wächtern ausweichen, sich von den Dorfbewohnern Hyrules bequatschen lassen usw.), neben all diesen Standards gibt's als Alleinstellungsmerkmal dieser Folge also fahr'n, fahr'n, fahr'n auf der Eisenbahn.

Die ist dabei eher ein Minispiel mit Weichen stellen und Kühe rechtzeitig weghupen - überhaupt fließen in "Spirit Tracks" viele Elemente von einfachen DS-Knobelgames ein. Die Premium-Checkermarke "Zelda" soll hiermit dem Casual-Gamer zugeführt werden - was auch gelingen dürfte. Die bereits im letzten DS-Teil ("Phantom Hourglass") etablierte Steuerung weg vom Steuerkreuz hin zum Touchpen bleibt und funktioniert, alles ist total gescriptet, dennoch hängt der Spielanreiz hoch. Der Figurenlook orientiert sich an der Manga-Interpretation "Zelda - Wind Waker" (2003) und lässt Zelda und Link aussehen wie schräge Emos. Fazit: Fesselnd, aber irgendwie total lieblos.


The Legend Of Zelda: Spirit Tracks
für DS (Nintendo)