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Aber immer noch enorm lustig

Terry Gilliam ist (nicht) tot

Im News-Geschäft schadet es nie, gut vorbereitet zu sein. Allerdings sollte man sich vor der Veröffentlichung eines vorsorglich geschriebenen Nachrufs erkundigen, ob die Person um die es geht überhaupt schon tot ist.
Geschrieben am
Die Kollegen vom traditionsreichen Unterhaltungsbranchen-Magazin »Variety« haben diesen Grundsatz journalistischer Arbeit offenbar vergessen. Oder irgendjemand in der Redaktion hasst Terry Gilliam so sehr, dass er oder sie dem »Monty Python«-Mitglied und Regisseur (u.a. »Brazil«, »Twelve Monkeys«) umgehend den Tod wünscht. 

Am späten Dienstagabend vermeldete das Magazin das Ableben des Briten. Passenderweise prangten dabei an der Stelle des Alters drei große X-e als Platzhalter. 
Terry Gilliam reagierte auf den Fauxpas auf die beste aller möglichen Weise: mit britischem Humor. » I APOLOGIZE FOR BEING DEAD«, heißt es in einem Facebook-Post. Und: »Bad reviews from Variety aged him!«
Natürlich hat sich das Magazin bereits öffentlich für den Fehler entschuldigt. Ob dadurch auch die pietätslose Praxis der Nachruf-Vorbereitung generell hinterfragt wird, ist allerdings zu bezweifeln. 
Foto via Terry Gilliam / Facebook