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Klare Trennung zwischen Kino und TV

Steven Spielberg spricht sich gegen Oscars für Netflix-Filme aus

Steven Spielberg hat in einem Interview zu Protokoll gegeben, dass Filme von Streamingdiensten eigentlich keine Oscars bekommen sollten. (Bild: Netflix)

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In wenigen Tagen startet mit »Ready Player One« auch hierzulande der jüngste Streich von Steven Spielberg in den Kinos, für den sich der Regisseur den gleichnamigen Roman von Ernste Cline vorknöpfte. Ein Projekt, über dass er sich auch in einem Videointerview mit ITV unterhielt, dabei aber ein nicht minder spannendes Thema anriss: Die Konkurrenz zwischen Streamingdiensten wie Netflix oder Amazon Prime und dem klassischen Kino. Dabei sagt er, dass er durch diese Dienste durchaus eine Gefahr für das klassische Kino sehe, lobt das Format aber auch zugleich. TV-Produktionen seien heutzutage besser denn je und würden geradezu aufblühen.

Trotzdem würde er bei den Auszeichnungen von VoD-Produktionen eine klare Trennlinie ziehen: »Wenn du dich auf ein TV-Format festlegst, dann machst du einen TV-Film«, so Spielberg. Dieser könne bei herausragender Qualität natürlich einen Emmy gewinnen, sollte sich aber seiner Meinung nach nicht über eine kurze und zweckmäßige Kinopräsenz für die Academy Awards qualifizieren können. Der Gespräch ist hier in Gänze zu finden, der Teil zum Thema Netflix und Co beginnt ab Minute 4:37.