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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Angriff der Hirntoten

State Of Decay

Wenn die Zombieplage kommt, bricht alles zusammen. Auch Videospiele gelegentlich. Das Xbox-Phänomen »State Of Decay« hat keine guten Ausreden für seine technischen Mängel. Aber es ist zu gut, um es zu ignorieren.
Geschrieben am

»Videospiel« und »Zombieangriff« sind heute praktisch Synonyme. Aber »State Of Decay« findet einen Weg, den Angriff der Hirntoten unverbraucht wirken zu lassen. Nicht schlecht für ein ruckeliges Downloadspiel. Diese Prämisse hat so ähnlich schon das große Flash- und iPad-Spiel »Rebuild« als Strategietitel umgesetzt: Die Zombieapokalypse ist der Dauerzustand.

Jetzt kann man nicht ewig mit der abgesägten Schrotflinte durch Malls und Herrenhäuser pflügen, jetzt muss es auch irgendwie weitergehen. Also gründet man eine kleine Community und macht kleine Runs in die umliegenden Straßenzüge, plündert Apotheken und Wohnhäuser. Mit der Zeit kann man sogar Selbstversorger werden. Doch schnell geht es bergab. Einmal verschätzt, schon ist ein Charakter tot. Dann fließen Tränen. Und dann muss es ohne ihn weitergehen.

 




»State Of Decay« als Download für Xbox 360 (Undead Labs / Microsoft)