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Neue Version des Shooter-Klassikers

So ist »Payday 2« für Nintendo Switch

Der populäre Online-Shooter von Overkill Software wird in seiner jüngsten Inkarnation endlich mobil. Wie schlägt sich das Spiel auf Nintendos tragbarer Konsole?

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Klar, über »Payday 2« wurde bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt: Bereits im Jahr 2013 ist der kooperative Multiplayer-Shooter für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erschienen und konnte die bereits mit dem ersten Teil erschlossene Anhängerschaft noch einmal gravierend ausbauen. Eine Community, die bis heute hoch aktiv ist und auf Reddit in einem engen Dialog mit den Entwicklern steht, die immer wieder für neue Updates und Erweiterungen sorgen. Die Portierung für Nintendos aktuelle Konsole ist in mehrerer Hinsicht bemerkenswert. Zunächst einmal mangelt es der noch jungen Plattform ein wenig an Titeln, die sich ausschließlich an Erwachsene richten. Dass ist in Anbetracht der vorherrschenden Qualität nicht besonders tragisch, trotzdem stellen die kooperativen Raubzüge zwischen einer Runde »Mario Kart« oder »The Legend Of Zelda« eine gelungene Abwechslung dar.

»Payday 2« ist darüber hinaus auch der erste richtige Online-Shooter, der sich auf der Switch beweisen darf. Eine Tatsache, die mit Blick auf die technischen Einschränkungen der Konsole durchaus für Stirnrunzeln sorgen kann. Hier glänzt das Spiel nämlich leider in wirklich keiner Disziplin. Die Auflösung ist da im Vergleich zu den Versionen auf PC, PlayStation 4 und Xbox One nur das kleinste Problem. Viel ärgerlicher ist es, dass trotz deutlich herunter geschraubter Details auch die Bildwiederholungsrate immer wieder ins Stocken geraten kann. Bei einem inzwischen fünf Jahre alten Spiel nicht wirklich verständlich. Aufgrund Nintendos eigenartiger Politik bezüglich Sprachchat wird zudem die Kommunikation mit den zufälligen Team-Kollegen ausgesprochen schwierig bis unmöglich. Wer sich nicht über externe Apps wie Discord oder Skype verbindet, muss komplett auf Kommunikation verzichten – nicht mal das Eintippen von Kurznachrichten ist möglich. Dazu muss man fairerweise sagen, dass die Mikrofone der Mitstreiter auch in den anderen Versionen des Spiels sehr häufig ausbleiben und sich die meisten Missionen auch ohne irgendwelche Absprachen lösen lassen.

So bedauerlich die technische Qualität dieses Ports streckenweise auch sein mag – »Payday 2« ist und bleibt ein besonderes Spiel, dessen außergewöhnliches Konzept auch so viele Jahre nach seiner ursprünglichen Erscheinung noch zu fesseln weiß. Ob der Titel auch auf der Switch eine derart stabile Community aufbauen kann, wie man sie von den anderen Plattformen kennt, hängt jetzt stark von den Entwicklern und deren zukünftigen Plänen bezüglich fortlaufender Updates ab. Werden diese nicht aus den Augen verloren, dürfte es gar nicht so schlecht für diese Version aussehen. Gerade Einsteiger dürfte der bislang noch fehlende Content jedenfalls kaum auffallen und auch fortgeschrittene Bankräuber haben hier jede Menge zu tun. 


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Payday 2 - [Nintendo Switch]

Release: 23.02.2018

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