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und weitere Filmstarts und Trailer der Woche

Männertrip

Wie jeden Donnerstag: Die wichtigsten neuen Kinofilme, vorab gesehen und für gut oder schlecht befunden von unserem Filmfachmann Alexander Dahas.
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Wie jeden Donnerstag: Die wichtigsten neuen Kinofilme, vorab gesehen und für gut oder schlecht befunden von unserem Filmfachmann Alexander Dahas.

Männertrip (Foto)
R: Nicholas Stoller; D: Russell Brand, Jonah Hill, Sean Combs etc.
Die Musikbranche lebt auch nach der großen Fileshare-Bonanza immer noch von den unrealistischen Erwartungen, die großäugige Landpomeranzen in sie setzen, kurz bevor sie bei X-Factor und Co von mehr oder weniger talentlosen Jury-Mitgliedern abgenudelt werden. Der bösartige Teil von „Get Him To The Greek“ (OT) beschäftigt sich auch genau mit diesen Mechanismen des Pop-Geschäfts, und P. Diddy in seiner Paraderolle als monomanischer Labelboss lässt Außenstehende tief blicken. Das beste Pferd in seinem Stall ist ein englischer Rockstar namens Aldous Snow, der tatsächlich noch ein sehr unverkrampftes Verhältnis zum eigenen Ego hat. Die Aufgabe, diesen Paradiesvogel zu bändigen, fällt ausgerechnet einem dicklichen Schreibtischtäter zu, der eigentlich eher fürs Familienglück gemacht scheint als für den Laster-Lifestyle. Die ersten 20 Minuten des Films bieten das bewährte Trommelfeuer aus Anzüglichkeiten, bevor Drehbuch-Guru Judd Apatow seinem adoleszenten Cast nach und nach den Boden unter den Füßen wegzieht. Und obwohl die Methode inzwischen schon bekannt ist, entwickelt sich der Chaostrip mit der Zeit tatsächlich zu einem charmanten und überraschend erwachsenen Lehrgang über Verantwortlichkeit, Liebe und Sex zu dritt. Süß.



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Wie jeden Donnerstag: Die wichtigsten neuen Kinofilme, vorab gesehen und für gut oder schlecht befunden von unserem Filmfachmann Alexander Dahas.
 
Duell der Magier
R: John Turteltaub; D: Nicholas Cage, Alfred Molina, Jay Baruchel etc.
Wem „Das Vermächtnis der Tempelritter“ noch irgendwie zu kompliziert war, kommt jetzt wahrscheinlich mit „Duell der Magier“ auf seine Kosten, dem nächsten Krawall-Märchen aus dem Hause Bruckheimer. Die Story mutet direkt klassisch an: ein etwas linkischer Zauberlehrling findet sich inmitten der ewigen Schlacht zwischen Gut und Böse bzw. zwischen Nicholas Cage und Alfred Molina wieder und muss sich bei der Gelegenheit als zuverlässiger Freund bewähren, um das Mädchen seiner Träume zu beeindrucken. Beeindruckend ist dieser Film wohl vor allem für ein Vorschulpublikum, dass von Computereffekten, Gruselausstattung und stereotypen Charakteren nicht genug kriegen kann, und dass den absehbaren Ausgang der Action-lastigen Geschichte wahrscheinlich wirklich nicht kommen sieht.



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Wie jeden Donnerstag: Die wichtigsten neuen Kinofilme, vorab gesehen und für gut oder schlecht befunden von unserem Filmfachmann Alexander Dahas.
 
Verrückt nach dir
R: Nanette Berstein; D: Drew Barrymore, Justin Long, Christina Applegate etc.
Wenn Leinwandchemie bei romantischen Komödien wirklich die halbe Miete ist, fährt man mit Drew Barrymore und Justin Long wahrscheinlich gar nicht mal so schlecht, auch weil die dazugehörige Story praktisch aus dem Leben gegriffen ist: Praktikantin verliebt sich in Plattenfirmen-Typ, auf One-Night-Stand folgt Fernbeziehung, und schrullige Nebenfiguren lotsen die Umnachteten ins Liebesglück. Alles an „Going the Distance“ (OT) ist dieses entscheidende bisschen realistischer, niedlicher und vor allem zusammenhängender als ansonsten üblich, vielleicht waren allerdings auch nur die Rahmenbedingungen bei der Pressevorführung die richtigen. Also die Soft Drinks und das Eiskonfekt.



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