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(Game Boy Color / Natsume / Ubi Soft)

Lufia - The Legend Returns

Man fühlt sich schon irgendwie blöd, wenn man als Erwachsener einen Game Boy auspackt, zumal in einem Bahnwaggon. Denken die Leute, ich sei kindisch? Oder nehmen sie einfach nur wohlwollend zur Kenntnis, dass ich hier einem normalen Zeitvertreib nachgehe? Fragen, die einen beschäftigen. „Lufi
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Man fühlt sich schon irgendwie blöd, wenn man als Erwachsener einen Game Boy auspackt, zumal in einem Bahnwaggon. Denken die Leute, ich sei kindisch? Oder nehmen sie einfach nur wohlwollend zur Kenntnis, dass ich hier einem normalen Zeitvertreib nachgehe? Fragen, die einen beschäftigen.

„Lufia“ heißt das Spiel, dass ich dabei habe. Von einem japanischen Konzern produziert, erfüllt es auf seiner Verpackung zunächst sämtliche Klischees, die man optisch erfüllen kann. Eine blauhaarige Fee mit großen Glasaugen und wehendem Haar neben einem rothaarigen Junghelden in Angriffspose. Hüstel, Heidi und Peter des Post-Millenniums?! Das Spiel selbst ist dann lediglich ein Rollenspiel/Adventure mit Wuselfiguren, denen man kaum Charakter zusprechen kann. Wie denn auch, bei dem Miniformat. Ob die Portierung auf diese kleine Konsole einfach nicht funktioniert (auf Super Nintendo schienen Lufia und Lufia 2 besser umgesetzt worden zu sein), oder ob das Spiel an sich Schrott ist, lässt sich da gar nicht sagen. Auch nach längerer Spielzeit will sich da keine rechte Unterhaltung auftun. Kein magischer Funke springt mir aus dem Display entgegen, und das, obwohl die Charaktere doch angeblich zaubern können.