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Kindliche Kampfkunst

»Last Man«

Der junge Adrian erlebt das erste echte Duell seines Lebens. Im ersten Band von »Last Man« kombiniert das französische Autoren- und Zeichner-Trio Balak, Vives und Sanlaville eine Coming-Of-Age-Geschichte mit der Ästhetik des Manga.
Geschrieben am
Lange hat er trainiert, doch kurz vor dem großen Turnier der große Rückschlag: Adrians Partner hat sich überfressen und muss infolge von Brechreiz seine Teilnahme absagen. Damit steht der junge Kampfkunstschüler alleine da und ist ebenfalls zum Zuschauen verdammt. Grade als er all seinen Mut verloren hat, taucht der mysteriöse Kämpfer Richard Alanda auf und bietet seine Dienste an. Ein kleiner junge und ein erwachsener Mann? Klar, dass Adrians alleinerziehende Mutter da zunächst skeptisch ist. Nach kurzer Zeit ist sie allerdings überzeugt und die Geschichte nimmt ihren Lauf.  

Das französische Autoren- und Zeichner-Trio Balak, Vives und Sanlaville orientiert sich an Manga-Serien wie »Dragon Ball« und verbindet im ersten Band von »Last Man« seichte Action mit jugendlichem Humor. Die ersten 13 Seiten kommen in facettenreichen Farben daher, dann wird es schwarz/weiß. Ob es ein stilistischer Kniff oder einfach produktionstechnischen Gründen geschuldet ist, bleibt offen. Für Irritation sorgt es allemal, besitzen doch die kolorierten Seiten schlichtweg deutlich mehr Tiefe und Atmosphäre. Die Graustufen-Optik trägt weiter dazu bei, dass die ohnehin eher leicht zu konsumierende Geschichte verfliegt. Insgesamt ist »Last Man« daher eher ein Fall für die Jugendbuch-Ecke, als die Comic-Bibliothek.

Bastien Vivès

LastMan 1

Release: 01.11.2014