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Angenehm irre

Kino: »7 Psychos«

Colin Farrell, Christopher Walken, Sam Rockwell, Woody Harrelson, Michael Stuhlbarg, Michael Pitt und ein Shih Tzu.
Geschrieben am

Wie knüpft man an einen außergewöhnlichen Hit wie »Brügge sehen und sterben« an? Martin McDonagh, der gemeinsam mit seinem Bruder John Michael (»The Guard«) die grandiosesten britischen Komödien der jüngeren Vergangenheit schuf, bezieht kurzerhand den Schreibprozess in die Handlung mit ein.

Sein Alter Ego, der Schriftsteller Marty, wird auf der Suche nach einem Thema für ein neues Buch in ein Machtspiel hineingezogen, das ihm alsbald über den Kopf wächst.

So ergeht es auch dem schreibenden Zeremonienmeister McDonagh, und seine extrem konstruierte Handlung droht immer mal an ihrer eigenen Coolness zu scheitern. Allerdings gibt es eine Parallele zu Guy Ritchies »Snatch«: das absolut grandiose Ensemble samt Hund rettet den Plot vorm Entgleiten und verkauft auch noch die abgedrehtesten Einfälle für bares Drehbuchgold.

Neben Farrell glänzen Harrelson als Gangsterboss, dem der geliebte Hund abhanden kommt, Christopher Walken, der eben dafür verantwortlich zeichnet und Sam Rockwell, der genial und anstaltsreif die Fäden in der Hand hält.