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»Ich mag Metronomy«

Keira Knightley über »Can a Song Save Your Life?«

Keira Knightley wurde mit »Kick It Like Beckham« und den »Fluch der Karibik«-Filmen berühmt, doch seither kennt man die Londonerin aus ernsteren, wenn nicht gar tragischen Rollen. Ob in »Stolz und Vorurteil«, »Abbitte«, »Eine dunkle Begierde« oder »Anna Karenina« – alles keine leichte Kost. In der Komödie »Can a Song Save Your Life?«, spielt sie eine Kneipenmusikerin. Die wird zwar von ihrem Rockstar-Freund betrogen, dafür aber von einem sympathischen Produzenten entdeckt. Patrick Heidmann sprach mit Keira Knightley über ihre musikalischen Skills und ihre Lieblingsmusik.
Geschrieben am
Keira, Sie spielen in »Can a Song Save Your Life? « eine Musikerin. Haben Sie für den Film Gesangsunterricht genommen?
Ich habe zwei Gesangsstunden genommen. Bei einem ganz reizenden Mann, dessen Name mir jetzt peinlicherweise nicht mehr einfällt. Da musste ich Tonleitern singen, damit wir festlegen konnten, was der Tonumfang meiner Stimme ist. Auf den wurden dann die Songs ausgerichtet, die für den Film geschrieben wurden. Aber da es die eben bis eine Woche vor Drehbeginn noch gar nicht gab, konnte ich auch nicht wirklich viel üben.

Hat Regisseur John Carney im Vorfeld getestet, ob Sie überhaupt singen können?
Ich hatte schon mal in dem Film »The Edge of Love« ein bisschen gesungen, davon hat er sich wohl erzählen lassen. Außerdem handelt es sich bei den Songs in »Can a Song Save Your Life? « ja um Folk-Musik. Das Gute daran ist: man muss nicht Adele sein, um solche Stücke singen zu können. Dafür braucht man keine Hammer-Stimme, sondern kommt zur Not auch mit einer Art Sprechgesang aus...

Welche Rolle spielt Musik in Ihrem Leben?
Ganz ehrlich? Eigentlich gar keine. Ich kenne mich mit Musik praktisch gar nicht aus und war auch noch nie jemand, der besonders viel Musik gehört hat. Meistens nehme ich sie noch nicht einmal wahr, wenn sie irgendwo läuft. Ich weiß, wie seltsam sich das anhört. Zumal wenn man einen Ehemann hat, der Musiker ist, einen Bruder, der von klein an immer in irgendwelchen Bands spielte, und lauter Freunde, die alle besessen sind von Musik. Aber es ist einfach so.

Aber Sie werden doch Lieblingsbands haben oder eine Playlist auf dem Telefon?
Nein, keine Playlist. Ich meine das ganz ernst, ich höre privat eigentlich keine Musik. Nur dank meines Mannes läuft zuhause die ganze Zeit irgendetwas. Daher weiß ich, dass ich Metronomy sehr gerne mag. Und »Ram«, das Album von Paul und Linda McCartney. Aber viel mehr wüsste ich dann schon nicht mehr aufzuzählen.

Hat Ihr Ehemann James Righton von den Klaxons Ihnen Tipps gegeben?
Nicht wirklich. Ich weiß gar nicht, ob klar ihm war, was ich da genau drehe. Zumindest haben wir nicht nächtelang darüber gequatscht. Wobei er mir ein bisschen geholfen hat, war das Pseudo-Gitarrespielen. Ich hatte vorher noch nie eine Gitarre in der Hand und musste jetzt so tun, als sei ich ein Profi. Also hat er mir ein paar Handgriffe gezeigt, denn Spielen und Singen gleichzeitig fand ich wirklich erstaunlich mühsam.