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Live In London

Judas Priest

SUBJEKT: Judas Priest! Anhand der Ex-Band des geouteten Rob Halford wurde zuletzt auch im Intro kontrovers diskutiert: Ob Metal homophober sei als andere Genres oder zumindest als der Rest der Gesellschaft. Halfords Erfolg mit seinen Solo-Projekten wöge auch nach seinem Outing die bösen Worte einige
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SUBJEKT: Judas Priest! Anhand der Ex-Band des geouteten Rob Halford wurde zuletzt auch im Intro kontrovers diskutiert: Ob Metal homophober sei als andere Genres oder zumindest als der Rest der Gesellschaft. Halfords Erfolg mit seinen Solo-Projekten wöge auch nach seinem Outing die bösen Worte einiger reaktionärer Heteros auf, hörte man den einen oder anderen sagen. Aha. Interessantes Thema – aber natürlich schon längst durch und hier sowieso nicht im Fokus der Kritik.
OBJEKT: Denn es geht doch um Judas Priest. Diese lederbehosten Teufel. Und zwar Priest speziell in ihrem aktuellen Shape. Mit Ripper Owens am Mikro. Und vielen neuen, aber zum Glück auch alten Songs im Repertoire des gefilmten Konzertes („Brixton Academy“). Wer „Living After Midnight“ nur von den Donnas kennt, ist bestimmt Punk oder Punkerin. Hier jedenfalls kommt der Song im Original.
ORNAMENT: Den Soundcheck zum Konzert mit auf die Scheibe zu nehmen, ist ganz sicher der Tatsache geschuldet, dass man Fülle schaffen wollte, ohne aber tatsächlich großartig Material zusammenzutragen. Nenn es: Minuspunkt. Dafür macht der Backstage-Film mit O-Tönen und interessanten Aufnahmen hinter der Bühne dann wieder mehr Sinn. Die Band führt durch den Nightliner und feiert. Allerdings geht nichts kaputt, und das einzige Getränk scheint Bier zu sein. Das ist die Bestätigung für uns Speedmetal-Vordenker: Bei Priest geht es einfach nicht mehr hool genug ab.
WAS BLEIBT: 2002 – das Jahr mit dem Metal-Comeback im Nacken. Da kann man ruhig auch mal die Judas-Priest-DVD vorstellen. Da fahren die Leute einfach drauf ab. Believe it or die.