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Fragen an Autor Craig Thomas

How I met your mother

How I met your mother ist eine der erfolgreichsten Serien im deutschen Fernsehen. Wir hatten Autor Craig Thomas am Mikro.
Geschrieben am
How I Met Your Mother
 
Über hundert Folgen einer einzigen Vorgeschichte zum entscheidenden Rendezvous der Eltern. Wie kann das so spannend bleiben? Drei Fragen an Autor Craig Thomas.
 
Woher stammt die Grundidee der Serie?

Wenn du eine Fernsehsendung startest, musst du in der Lage sein, sie über hundert Folgen und über Jahre hinweg weiterzuentwickeln. Also schreibst du besser über Menschen und Ereignisse, die du besonders gut kennst – ansonsten gehen dir irgendwann die Storys aus. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, die Hauptcharaktere auf uns aufbauen zu lassen: Ted auf meinen Ko-Autor Carter Bays, Marshall und Lily auf meiner Frau und mir. Wir sind gemeinsam aufs College gegangen und haben zusammen in New York gelebt. Natürlich basiert nicht die ganze Sitcom allein auf uns. Aber all das wirklich Peinliche, das den Zuschauer erschaudern lässt: Das ist uns möglicherweise tatsächlich passiert.

Wusstet ihr schon zu Beginn, wie es enden soll – oder schreibt ihr von Folge zu Folge und Staffel zu Staffel?

Wir haben einen größeren Plan, wie Ted Mosby die zukünftige Mutter seiner Kinder treffen wird. Der bleibt natürlich geheim. Aber so viel sei verraten: Weil die Kinder von Ted, die ihm als Erzähler in der Zukunft lauschen, in den letzten Jahren erwachsen geworden sind, haben wir mit ihnen bereits während der zweiten Staffel eine Szene gedreht, die damit zu tun hat, wie und wann Ted ihre Mutter trifft. Wir mussten die Szene drehen, bevor die Kinder zu alt sind. So haben wir bereits einen Teil des Puzzles fertig, der nun im Tresor wartet, bis er von uns herausgelassen wird.

Die fünfte Staffel erscheint in Deutschland im April auf DVD. Mit ihr auch die hundertste Folge. Erwartet die Fans etwas Besonderes?

Für die hundertste Folge haben wir meine absolute Lieblingssequenz gedreht: eine großartige Musical-Nummer. Es war ein wenig wie in dem Musical »Singin’ In The Rain«. Carter und ich schrieben die Musik. Ein Orchester mit rund 50 Musikern spielte unseren Song. Und wir hatten 65 Tänzer, die im Barney-Stil mit Anzug bekleidet über die »New York Street«, eine Straßen-Kulisse von 20th Century Fox, tanzten. Es war wie eine Zeitreise zurück zu den klassischen MGM-Musicals der 50er- und 60er-Jahre – nur mit mehr unangebrachten sexuellen Anspielungen. 


– How I Met Your Mother – »Die fünfte Staffel« (USA 2011; R: Pamela Fryman; D: Josh Radnor, Jason Segel, Cobie Smulders; Fox)