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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mit Intro ins Kino

Exklusive Previews zu »Victoria«

Der in einem einzigen Take gedrehte Film »Victoria« wurde nicht nur kürzlich in sieben Kategorien für den Deutschen Filmpreis nominiert, sondern ist auch unser Titelthema im Juni. Mit Intro habt ihr die Chance dieses mitreißende Experiment von »Absolute Giganten«-Regisseur Sebastian Schipper schon am 27. Mai bei unseren exklusiven Previews zu sehen.
Geschrieben am
Nächte, die bis morgens dauern, sind oft die besten. Mindestens genauso oft sind sie auch die schlimmsten. In beiden Fällen fühlt man sich am nächsten Tag, als hätte man irgendwann die Kontrolle verloren, als hätte die Nacht selbst einen gepackt und an Orte geschleudert, die man unbedingt oder niemals sehen wollte. Oder beides zugleich. Der Film »Victoria« von Sebastian Schipper vermittelt genau diesen Kontrollverlust. Und zwar mit einer Wucht, die uns für ein paar Tage sprachlos gemacht hat, bevor wir wussten: »Ja, verdammt, der muss aufs Cover!« Oder vielmehr: »Die muss aufs Cover!«, denn es ist vor allem der Hauptdarstellerin Laia Costa zu verdanken, dass man dem Sog ihrer Nacht erliegt (gut, Frederick Lau spielt ähnlich phänomenal) und unser Heft im Juni nun so aussieht:

Es sind allerdings nicht allein die Darsteller, die »Victoria« so außergewöhnlich machen. Der Film ist in seiner Machart auf eine Weise radikal, wie man sie schon lang nicht mehr im Kino gesehen hat. Die kompletten knapp 140 Filmminuten wurden in einem Take gedreht, die Story aus einem lediglich zwölfseitigen Skript gemeinsam konzipiert. Drei Durchläufe gab es, der dritte war dann die Version, die man nun im Kino sieht. »Wir waren nah an der Realität«, erinnert sich Laia Costa in unserer Titelstory, für die Wolfgang Frömberg mit Laia noch einmal an die Orte des Films reiste – und dort »rein zufällig« auch Schipper und Lau traf. »Anwohner rissen die Fenster auf und brüllten: ›Was zum Teufel macht ihr um fünf Uhr morgens für einen Lärm?‹«, erzählt Laia weiter. Sebastian Schipper sei beim Dreh »wie Gott« gewesen: »Ich habe seine Anweisungen ständig gehört, ihn aber nie gesehen.« Ansonsten habe sie alles um sich herum ausgeblendet. »Ich hatte extra gefragt, ob wir beim Drehen den Kameramann anrempeln dürfen. Er sollte ja Luft sein.«

Unsere Titelstory könnt ihr ab dem 1. Juni in unserer aktuellen Ausgabe oder hier auf unserer Website lesen, inklusive eines Interviews mit Nils Frahm, der den grandiosen Soundtrack für »Victoria« besorgte. Der Film startet offiziell am 11. Juni in den hiesigen Kinos.

Damit ihr besser nachvollziehen könnt, warum wir so begeistert von diesem Film sind, laden wir euch am 27. Mai (Je nach Stadt zwischen 19:00 und 20:00 Uhr) in folgenden Städten zu einer exklusiven Kino-Preview (Mehrsprachig, Deutsch und Englisch) ein:

Bonn, Rex-Lichtspieltheater
Dresden, Filmtheater Schauburg
Freiburg, Harmonie Kino
Köln, Cinenova
Marburg, Cineplex
Osnabrück, Cinema-Arthouse
Regensburg, Garbo