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Trennung mit Hindernissen

»Empress«

Eine Flucht quer durch die Galaxie. Um ihre Kinder vor dem diktatorischen Vater in Sicherheit zu bringen, riskiert Königin Emporia alles. »Empress« ist der neueste Blockbuster-Comic von Mark Millar (»Kick-Ass«).
Geschrieben am
»Kick-Ass«, »Wanted« oder »Kingsman: The Secret Service«, die Stoffe von Mark Millar dienen Hollywood gern als Vorlage. Der schottische Autor erschafft nicht selten Popcorn-Kino zum lesen, so auch mit der Sci-Fi-Story »Empress«, die es nun bei Panini in der deutschen Übersetzung als gesammelte Softcover-Ausgabe gibt und deren Leinwandumsetzung bereits in der Mache ist.

Für Marvel erschuf Millar Anfang des Jahrtausends die »Ultimate X-Men« und auch »Wolverine« und »Ultimate Fantastic Four« durfte er im Laufe seiner Karriere neues Leben einhauchen. Seit einigen Jahren betreibt der Brite ferner sein eigenes Comic-Label Millarworld. Dort erschein zwischen Juni 2016 und Januar 2017 auch »Empress« als siebenteilige Serie.

Um ihre drei Kinder vor dem tyrannischen Vater und Herrscher König Morax in Sicherheit zu bringen, riskiert dessen Ehefrau Emporia das eigene Leben. Gemeinsam mit dem loyalen Leibwächter Captain Dane Havelok und einem antiquierten Teleporter-Roboter beginnt eine hastige Flucht quer durch die Galaxie. 

Viele unterschiedliche Schauplätze und Fantasy-Wesen, die oft nur eine Seite lang vorkommen, sorgen dafür, dass die Geschichte insgesamt etwas zu rasant erscheint und wenig wirkliche Spannung oder erzählerischen Tiefgang bietet. Bei diesem Feuerwerk der Effekte bleibt die Charakter-Entwicklung etwas auf der Strecke, so dass »Empress« am Ende vor allem kurzweilige Action bietet.