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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Mononoke, Totoro und mehr

Die besten Filme von Studio Ghibli

Dieses japanisches Trickfilmstudio hat die Filmwelt beeinflusst. Wir stellen euch die besten sieben Filme des Studio Ghibli vor. (Artikelbild: Youtube / Universum Film)

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»Prinzessin Mononoke« (1997)
In Japan spielte »Prinzessin Mononoke« mehr ein, als James Camerons »Titanic«. Der Film startete mit einigen Jahren Verspätung auch in deutschen Kinos und verhalf dem Studio hierzulande zum Durchbruch. Im Kern der epischen, märchenhaften Handlung stehen Umweltzerstörung und die Frage nach der friedlichen Koexistenz von Menschen und Tieren.

»Die letzten Glühwürmchen« (1988)
Studio Ghibli-Mitgründer Isao Takahata überlebte 1945 im Alter von neun Jahren einen schweren Bombenangriff auf Okayama. Diese Erfahrung floß später immer wieder in sein Werk ein, am deutlichsten in »Die letzten Grlühwürmchen«, einem der bewegendsten Filme des Studio Ghibli. Ein verwaistes Geschwisterpaar versucht darin in den Wirren der letzten Kriegstage zu überleben.

»Mein Nachbar Totoro« (1988)
Der fantasievolle Familienfilm wurde 1988 zusammen mit »Die letzten Glühwürmchen« in den japanischen Kinos gezeigt. Auch in »Mein Nachbar Totoro« steht ein Kind im Zentrum der Handlung, jedoch ist die Atmosphäre bei allem emotionalen Tiefgang spürbar optimistischer und leichter. Die titelgebende, kuschelige Hauptfigur und der fantastische Katzenbus sind längst Ikonen des Anime.

»Chihiros Reise ins Zauberland« (2001)
Ausgezeichnet mit dem Oscar für den besten Animationsfilm und den goldenen Bären der Berlinale zählt dieser Film zu den erfolgreichsten japanischen Produktionen aller Zeiten. Chihiros und ihre Eltern haben sich verfahren und sind in einer Zauberwelt gelandet. Dort verwandeln sich die Eltern in Schweine. Chihiro versucht, den Fluch zu bannen und muss dafür im Waschhaus der Hexe Yubaba hart arbeiten. Neben den fürs Studio Ghibli bekannten tollen Zeichnungen und der beeindruckenden Filmmusik sind vor allem Charaktere wie Ohngesicht in Erinnerung geblieben.

»Nausicaä aus dem Tal der Winde« (1984)
Obwohl das Fantasy-Drama »Nausicaä« vor der offiziellen Studiogründung produziert wurde, gilt er als Initialzündung. Der kommerzielle Erfolg der Manga-Verfilmung beflügelte die Gründer Isao Takahata und Hayao Miyazaki und wurde zum Grundstein des Studio Ghibli.

»Kikis kleiner Lieferservice« (1989)
Eine Gemeinsamkeit nahezu aller Ghibli-Filme ist ihr Ansatz, Märchen mit modernen Aspekten zu erzählen. In »Kikis kleiner Lieferservice« versucht eine junge Hexe ihren Alltag zu meistern. Wie es sich für eine Hexe gehört, steht Kiki dabei eine sprechende Katze namens Jiji zur Seite. Der gradlinig erzählte Film verbindet Coming-Of-Age-Story mit Fantasy und viel kindlichem Humor.

»Das wandelnde Schloss« (2004)
Sophie ist eine junge Hutmacherin in einer Stadt, die vom Krieg bedroht wird. Als sie von zwei übergriffigen Soldaten in die Mangel genommen wird, kommt ihr ein hübscher junge Mann zu Hilfe. Eine eifersüchtige Hexe verwandelt die junge Sophie daraufhin in eine alte Frau. Um den Fluch zu lösen, geht Sophie einen Deal mit dem Feuerdämon Calzifer ein, der die Energie für ein wandelndes Schloss liefert. Sophie heuert dort als Putzfrau an und es entspinnt sich eine kitschig-romantische Geschichte über Krieg, Liebe und viel Zauber, wie immer untermalt mit einem wunderschönen Soundtrack.