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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Der Sinn des Lebens und der Humor

Der Sinn des Lebens

Würde man hier über eine Reunion von ein paar alten Männern lesen, wäre dies wohl höchstens eine Randnotiz und kaum ein Grund, einen Strauß Blumen im Pantheon des Humors abzulegen.
Geschrieben am

Doch es handelt sich eben nicht um tantiemengierige Altrocker, sondern um eine Truppe, die gezeigt hat, dass Humor keine Grenzen kennt: weder nationale noch narrative, geschweige denn geschmackliche. Die Rede ist von Monty Python, die mittels 47 »Flying Circus«-Episoden – sofern man die von Alfred Biolek produzierten deutschen Folgen mitzählt – zahllose Sketche im kollektiven Gedächtnis ganzer Generationen verankerten und nicht nur das Fernsehen revolutionierten. Dinsdale! Die verbliebenen Mitglieder haben sich jüngst für die Sci-Fi-Komödie »Absolutely Anything« unter der Regie von Terry Jones zu einer inoffiziellen Wiedervereinigung zusammengerauft.

Lediglich Eric Idle hatte keine Lust, dafür konnte der verstorbene Graham Chapman durch Benedict Cumberbatch ersetzt werden. And now for something completely different: Ebenfalls unter der Regie von Jones entstand 1983 »Der Sinn des Lebens«. Dieser behandelt in sieben Kapiteln die ganz großen Themen: Geburt, Religion, sexuelle Aufklärung, Krieg, Organspende, Essen und Tod. Anders als bei den vorherigen Python-Ausflügen auf die Leinwand zwar nicht in Form einer Einzelgeschichte, sondern stilistisch angelegt an das Sketch-Format des »Flying Circus«, dafür dank Blu-ray brillanter als je zuvor. In diesem Sinne: Spot The Looney!

 




»Der Sinn des Lebens« (GB 1983; R: Terry Jones; D: John Cleese, Michael Palin, Graham Chapman, Terry Gilliam, Terry Jones, Eric Idle; Universal Pictures)