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Noch toter

Dead Space 3

Horrorgeschichten kann man fortsetzen. Dann muss man den Schrecken aber neu erfinden. »Dead Space 3« versucht das gar nicht. Angefangen hat die Serie als Weltraumhorrormedley, das allerlei Klassiker zusammenrührte. Jetzt ist mehr Action im Hitmix.
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Held Isaac ist nach Wahnsinn, Folter und Trauma ganz weit unten angekommen. Er unterscheidet sich zu Beginn des Spiels in puncto Suff und Bartwuchs nur unwesentlich von Max Payne. Rumgreinen hilft aber nicht, er muss wieder ran. Achselzuckend schultert er ein Arsenal zunehmend alberner Science-Fiction-Waffen und tut das, was er bisher auch getan hat: Albtraumkreaturen nicht einfach erschießen, sondern dabei möglichst auch in Stücke schneiden.

Überflüssig und austauschbar wie ein Horroractionfilm aus der Videothek mag alles am neuen »Dead Space« aussehen. Aber ganz unklar war das wohl auch den Entwicklern nicht. Die große Neuerung im Spiel ist ein kooperativer Multiplayermodus – unsinnig, wenn sich hier irgendjemand im Dunkeln fürchten soll. Genau richtig, wenn zwei altkluge Kiffer auf dem Sofa sitzen und aus der Distanz popkulturelle Bezüge erkunden. Auch modulare Waffenupgrades oder erschwerte Nochmal-spielen-Optionen ergeben nur so einen Sinn.



»Dead Space 3« für PC, PS3 und Xbox 360 (EA)